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The Forest
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The Forest

Nach einer kurzfristigen Verschiebung ist es seit Ende Mai endlich soweit – das von vielen heiß ersehnte The Forest ist endlich bei Steam Early Access zu erwerben.

The Forest ist ein weiteres der vor allem auf Steam äußerst beliebten (Horror-)Survival-Games. Allerdings unterscheidet es sich doch von anderen Genre-Kollegen wie etwa 7 Days to Die, DayZ oder Rust. Im Gegenteil zu allen genannten Spielen ist The Forest nämlich ein reines Singleplayer-Spiel, was natürlich auch bedeutet, dass man allein auf sich gestellt ist und sich nicht gegebenenfalls auf einen menschlichen Partner verlassen kann. Dies macht The Forest schon von vornerein etwas bedrückender als andere Survival-Games. Aber auch das Setting ist beklemmender als in anderen Spielen. Sonst befindet man sich gerne inmitten einer Stadt und hat allerlei Dinge mit denen man sich vor dem Bösen (meist Zombies) schützen kann. In The Forest ist dies nicht der Fall. Hier befinden wir uns nach einem Flugzeugabsturz in einem dichten Wald, der nicht nur ewig von jeglicher Zivilisation entfernt zu sein scheint, sondern obendrein auch noch von menschenähnlichen und wie Kannibalen wirkenden Geschöpfen bewohnt wird, die unseren Sohn nach dem Absturz entführt (oder sogar getötet?) haben.

Im eigentlichen Spielgeschehen unterscheidet sich The Forest allerdings nicht von anderen Survival-Games. Hier wie da gilt es in allererster Linie zu überleben.
Zu Anfang ist man dafür sehr spärlich ausgestattet – und das obwohl am Flugzeugwrack einiges herum liegt. Jedoch sollte man der Verführung wiederstehen, alles was dort liegt einzusammeln. Die Ureinwohner lassen nämlich nicht lange auf sich warten, und so sollte man, wenn man ein wenig Nahrung, Trinken, Medizin sowie die erste Axt aufgelesen hat, sofort mit dem Hüttenbau starten. Denn nur in der kann man sich vor den Gegnern in Schutz begeben.
Nach und nach kann man sich dann immer besser ausrüsten und sogar Fallen bauen.

Sollten einen die Ureinwohner doch erwischen und niederstrecken ist das Spiel aber noch nicht beendet. Man bekommt eine zweite Chance, die in einer sehr ungemütlichen Höhle startet. Anders als nach dem Flugzeugabsturz ist man nach dem Erwachen in der Höhle allerdings nicht mehr so sporadisch ausgestattet. In der Höhle liegen nämlich, wenn man sich ein wenig umschaut, einige nützliche Dinge herum, die einem das weitere Überleben wesentlich vereinfachen.

Da es sich bei The Forest noch um einen Early-Access-Titel handelt und sich das Spiel noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet, sind natürlich noch lange nicht alle Spielelemente vorhanden. In der für dieses Preview genutzten Public Alpha Version 0.01 gab es zum Beispiel noch einige Bugs und noch keine Speicherfunktion. Doch die wird, genau wie viele bisher noch unbekannte Elemente, natürlich noch hinzukommen.
Was bereits jetzt vollends vorhanden ist, ist das tolle Inventar. Anders als in anderen Spielen wird dies nämlich nicht in einem schnöden Menü angezeigt. In The Forest haben sich die Entwickler etwas Besonderes einfallen lassen, und zeigen uns unser gesamten Hab und Gut fein säuberlich auf einer Decke ausgebreitet. Dort können wir Dinge auch Kombinieren und uns so beispielsweise Molotow-Cocktails basteln.
Größere Dinge wie etwa einen Unterschlupf müssen wir hingegen in unserem Überlebens-Handbuch auswählen. Daraufhin erscheint eine Art Geist vom Unterstand, den wir an die gewünschte Position stellen können. Nutzen können wir ihn so aber noch nicht, denn vorher muss er noch mit dem benötigten Material gebaut werden, was praktischerweise stets angezeigt wird. All dies funktioniert wie erwähnt bereits sehr gut. Und auch die Grafik scheint, bis auf ein paar Clippingfehler, schon weit fortgeschritten zu sein. Wenn man uns nicht sekündlich umbringen wollen würde und nicht überall Totenköpfe herumliegen würden, könnte man die schöne Insel mit ihren vielen Vögeln (die sogar hin und wieder auf unserer Hand sitzen) sogar regelrecht genießen.

stefan2Ich bin gespannt was aus The Forest schlussendlich wird. Bisher ist es ein Spiel was vor allem von seiner dichten und bedrohlichen Atmosphäre lebt. Spielerisch wirkt es hingegen noch sehr roh. Doch das wird sich mit der Zeit sicherlich noch ändern. Wir werden The Forest auf jeden Fall weiterhin beobachten und euch spätestens zur fertigen Version nochmals unseren Eindruck vermitteln.

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Special vom: 13.06.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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