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Sim Simulator - Teil 45: Lowrider-Simulator
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Teil 45: Lowrider-Simulator

Lowrider_Simulator_CoverIn Teil 45 unseres Simulator-Specials stellen wir euch diesmal einen älteren Vertreter dieses Genres vor. Warum wir ihn trotzdem hier vorstellen liegt zu einem an der besonderen Thematik dieses Spiels und zum anderen daran, dass es im noch gar nicht so alten "Das große Simulationspaket 2" enthalten ist. Die Rede ist vom Lowrider-Simulator.

Ursprünglich stammt der Lowrider-Simulator aus dem Jahre 2010 und soll, wie der Name schon vermuten lässt, die vor allem in den USA sehr beliebten Lowrider simulieren. Doch wenn man sich das Spiel oder auch nur den Werbetext auf dessen Hüllenrückseite anschaut, stellt man sehr schnell fest, dass dies nicht wirklich der Fall ist.
Lowrider sind laut Definition Autos deren Karosserie und einzelne Radaufhängungen durch eingebaute Hydraulik- oder Pneumatikpumpen angehoben werden können. So ausgestattet wird mit den Autos dann an sogenannte “Lowrider Hopping Competitions” teilgenommen, bei denen es darum geht, welches Auto am höchsten springt. Wahlweise gibt es auch Veranstaltungen bei denen nach Musik auf- und abgesprungen werden muss.

Bei einem Spiel das sich Lowrider-Simulator nennt, sollte man natürlich meinen, dass es genau solche Veranstaltungen simuliert. Doch leider ist dies (zumindest zunächst) nicht der Fall. Denn bis man endlich genug Kohle verdient hat, um in der Lowrider-Arena seine Hydraulik ausgiebig testen zu dürfen, muss man sich zunächst einem Rennspiel im Stile von Need for Speed: Underground stellen.

Lowrider_SImulator_Screen1Leider sind diese Rennen aber nicht ansatzweise so spannend und spektakulär wie in besagten NfS: Underground. Denn auch wenn die Rennen hier genau wie im augenscheinlichen Vorbild im Dunkeln auf regennassen, städtischen Straßen ausgetragen werden, die Tatsache dass man stets gegen einen einzigen Fahrer antritt, es lediglich vier verschiedene Locations mit jeweils abgewandelten Strecken gibt (wovon einige aber nur stupide geradeaus führen) und die Fahrphysik grausig ist, lässt die Sache recht schnell langweilig werden. Da hilft leider auch die durchaus interessante Idee nichts, dass man sein Geld nur dadurch verdienen kann, indem man vor jedem Rennen eine Wette platziert, und das dort eingesetzte Geld (plus den Gewinn) nur dann erhält, wenn man das anschließende Rennen erfolgreich abschließt. Dank der miesen KI kann man jedoch eigentlich gar nicht verlieren. Die KI kann nämlich aus irgendeinem Grund nur auf einer Spur fahren. Wenn man sich also dreist vor sie setzt, kann sie einen gar nicht mehr überholen und der Sieg ist einem gewiss.

Hätte man die Rennen weggelassen und sich nur auf das eigentliche Lowrider-Thema konzentriert, hätte es dem Spiel wesentlich besser getan. Der Lowrider-Simulator weiß nämlich in vielen Dingen durchaus zu überraschen.
Die erste positive Überraschung gibt es zum Beispiel schon bei der Fahrzeugauswahl. Die 12 Karren, die einem hier zur Verfügung stehen, sind zwar nicht gerade die Modelle, die man sich bei einem Lowrider vorstellt, dennoch ist es schön dass sie allesamt original lizenziert sind. Und so darf man hier wahlweise mit einem Tatra, Wolga, Moskwitsch oder sogar mit einem waschechten Mercedes-Benz herumfahren.

Lowrider_Simulator_Screen2Überraschung Nummer Zwei gibt es beim Anblick der Grafik. Klar gibt es hier keine High-End-Grafik zu sehen, doch für ein Simulator-Spiel ist das dargebotene durchaus respektabel.
Die sicherlich größte Überraachung erfährt man aber im Tuningbereich. Hier haben sich die Entwickler nämlich wahrlich nicht lumpen lassen und einem etliche Möglichkeiten gegeben sein Fahrzeug ganz nach seinen Wünschen zu gestalten. Neben etlichen verschiedenen Lackfarben und einer schier unüberschaubaren Menge an Felgen, kann man im Tuningmenü beispielsweise auch noch verschiedene Teile verchromen, die Fenster verdunkeln oder auch den Motor aufmotzen, das Fahrwerk neu abstimmen oder sogar die Nockenwelle ändern.  Und all das sind wirklich nur ein paar Beispiele an Dingen, die man tunen kann. Insgesamt ist die Auswahl wirklich riesig – vor allem für einen Titel, der inzwischen einzeln schon für wenige Euro zu haben ist.

Für Tuning-Enthusiasten ist der Lowrider-Simulator also sicherlich mehr als einen Blick wert. Und selbst für Rennfans sollten sich die paar Euro, die hier noch investiert werden müssen lohnen. Denn auch wenn die Rennen alles andere als spektakulär sind, für die eine oder andere unterhaltsame Minute sind sie sicherlich gut.

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Special vom: 17.03.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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