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Sim Simulator - Teil 34: Rettungsdienst-Simulator 2014
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Teil 34: Rettungsdienst-Simulator 2014

Rettungsdienst_CoverVor wenigen Wochen konnten wir im Rettungswagen-Simulator 2014 das Leben eines Rettungssanitäters hautnah miterleben. In dem Spiel das wir in diesem Teil unseres SimSpecials vorstellen, gehen wir einen Schritt weiter und kümmern uns gar um eine ganze Rettungswache.

Das Spiel das wir euch diesmal vorstellen wollen ist rondomedias Rettungsdienst-Simulator 2014. Und auch wenn sich Rettungswagen-Simulator 2014 und Rettungsdienst-Simulator 2014 zugegebenermaßen ganz schön ähnlich anhören, sind die Spielkonzepte in beiden Spielen doch (zumindest teilweise) recht unterschiedlich.
Wie eingangs schon erwähnt, schlüpfen wir im Rettungsdienst-Simulator 2014 im Gegensatz zum Rettungswagen-Simulator 2014 nicht nur in die Haut eines einzelnen Rettungssanitäters, sondern müssen eine ganze Rettungswache managen und koordinieren. Damit dürfte auch klar sein, dass sich die beiden Spiele auch vom Gameplay weitestgehend unterscheiden. Der Rettungsdienst-Simulator 2014 ist nämlich keine reine Berufs-Simulation sondern eher ein Mix aus Berufs- und Management-Simulation.



Rettungsdienst_Screen1Der Management-Teil kommt zwischen den Rettungseinsätzen zur Geltung. Bevor ein Einsatz ansteht (bzw. nachdem ein Einsatz beendet ist – je nachdem, wie man es sehen möchte) müssen nämlich erst einmal die Rettungswagen auf Vordermann gebracht werden. Das heißt, dass die insgesamt bis zu fünf Fahrzeuge – einen Krankentransportwagen (KTW), ein Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) sowie drei Rettungswagen (RTW), plus zwei Hubschrauber (um die man sich aber nicht kümmern muss) – vor bzw. nach jedem Einsatz mit allem, was benötigt wird (sprich Verbandsmaterial, Spritzen etc., was allerdings alles mit einem einzelnen Klick gemacht wird) wieder neu bestückt, sowie gegebenenfalls sogar repariert werden müssen. Sollte man dies nicht tun, kann die Fahrt zum nächsten Patienten sehr lange dauern oder dessen Versorgung nicht optimal ausgeführt werden.
All dies wird in der Garage gemacht. Hier kann man seine Wagen – das nötige Kleingeld vorausgesetzt – zudem auch ein wenig tunen und sie zum Beispiel mit einem besseren Motor ausstatten.

So gehegt und gepflegt sind sie für den nächsten Einsatz perfekt vorbereitet. Und der lässt sicherlich nicht lange auf sich warten. Denn auch wenn die namenlose Stadt, in der das Spiel stattfindet, nicht gerade groß ist, deren Bewohner scheinen irgendwie alle einen Hang zu Verletzungen, Unfällen usw. zu haben. Dementsprechend oft wird man auch zum Einsatz gerufen.
Wenn es also mal wieder soweit ist, und ein Einsatz ansteht, muss man sich aber zunächst einmal überlegen, welche Fahrzeuge überhaupt benötigt werden. Schließlich kostet deren Einsatz eine Menge Geld, und das wollen wir schließlich nicht einfach so aus dem Fenster werfen. Darum sollte man immer zuerst überlegen welche und wie viele Fahrzeuge man zum nächsten Einsatz schicken soll (die Fahrt dorthin geht übrigens automatisch vonstatten).

Am Einsatzort angekommen beginnt der zweite Teil des Spiels, der sehr an den Rettungswagen-Simulator 2014 erinnert. Ähnlich wie dort müssen wir uns nämlich auch hier selber um den Patienten kümmern.
Bevor wir aber anfangen ihn zu behandeln, müssen wir zunächst herausfinden was er überhaupt hat. Dazu befragt man ihn nach seinen Symptomen und schaut anschließend auf dem Tablet nach den dazu passenden Untersuchungspraktiken. Daraus entschließt sich einem schlussendlich das gesamte Kranken- bzw. Verletzungsbild, das man dann, nach einem weiteren Blick auf sein Tablet, mit der richtigen Methode behandelt. Am Ende muss der Patient nur noch abtransportiert werden und fertig ist der Auftrag.
Wenn man alles richtig gemacht hat, bekommt man anschließend die volle Anzahl an Sternen und eine stattliche Summe auf sein virtuelles Konto gutgeschrieben. Wenn man Fehler in der Behandlung macht, bekommt man hingegen Sterne abgezogen.

Rettunsgwagen_Screen_2Um wirklich immer alle Sterne zu bekommen, sollte man zumindest anfangs immer auf sein Tablet nach der richtigen Behandlungsmethode schauen. Leider ist der Rettungsdienst-Simulator 2014 in Sachen Behandlung nämlich nicht immer ganz realistisch und bestraft einen zum Beispiel dann, wenn man einem vom Pferd gestürzten Patienten eine Halskrause anziehen möchte (was in der Realität natürlich ganz normal ist). Da die Unfälle zwar variieren (so gibt es neben besagten Sturz vom Pferd später zum Beispiel auch noch Verkehrsunfälle mit mehreren Opfern, Schießereien und Krankenfahrten), die Verletzungen sich aber doch recht schnell wiederholen, hat man aber irgendwann alle optimalen Behandlungsmethoden soweit verinnerlicht, dass man eigentlich keine Fehler mehr macht. Ab diesem Zeitpunkt kann einem höchstens noch die Zeitvorgabe einen Strich durch die Rechnung machen. Denn auch wenn die eigentlich immer recht großzügig erscheint, gibt es doch eine Sache, die einen viel Zeit kosten kann. Und diese eine Sache heißt Wegfindung. Damit haben es die Damen und Herren des Rettungsdienstes nämlich leider gar nicht. Entweder laufen sie komplett irrsinnige Routen um zum Patienten zu gelangen, oder aber – und das ist das, was so lange Zeit in Anspruch nehmen kann – sie bleiben an einem Passanten hängen und bewegen sich nicht ein Stück weiter.

Auch wenn das ganz schön ärgerlich und nervig sein kann, für alle denen der Rettungswagen-Simulator 2014 zu eintönig war könnte der Rettungsdienst-Simulator 2014 genau die richtige Alternative sein. Hier gibt es neben dem Behandeln der Patienten eben auch noch den Management-Teil, wodurch das Spiel recht abwechslungsreich daherkommt.
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Special vom: 26.11.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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