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Sim Simulator - Teil 25: Politiksimulator 3: Masters of the World
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Politiksimulator_3_CoverTeil 25: Politiksimulator 3: Masters of the World

Bekanntermaßen sind bald Bundestagswahlen. Gerade zu dieser Zeit fühlt sich jeder wie ein Politiker und denkt, dass er es besser machen würde als diejenigen, die da zur Wahl stehen. Doch ist das wirklich so? Wie würde man reagieren und agieren wenn man in der Haut unserer Bundeskanzlerin, des US-Präsidenten oder irgendeines anderen Staatsoberhauptes wäre. Der Titel, den wir im nunmehr 25. Teil unseres SimSimulator-Specials vorstellen, versucht genau das zu beantworten. Im Politiksimulator 3: Masters of the World schlüpft man nämlich in eine eben solche Rolle (wobei man nicht nur Kanzler und Präsident, sondern auch Premierminister, König usw. sein kann) und muss als sich als Oberhaupt seines Staates sowohl um die eigenen Staatsangelegenheiten als auch um weltpolitische Dinge kümmern.

Politiksimulator_3_Screen_1In den meisten Simulationen, die wir in diesem Special schon vorgestellt haben, geht es meistens um den ganz normalen Alltag – deswegen fehlt manchmal auch die Abwechslung. Im Politiksimulator 3 verhält sich das ein wenig anders. Hier muss man sich nicht jeden Tag aufs Neue anmelden, oder sich immer mit denselben Dingen beschäftigen. Der Politiksimulator 3: Masters of the World bietet stattdessen eine Art "Best of" des Lebens eines Staatsoberhauptes. Verpackt wurde das Ganze in 18 verschiedene Szenarien, die alle aktuellen Themen aufgreifen, die man auch tatsächlich in den Nachrichten hören könnte (oder sogar hört). So bekommt man in einem Szenario zum Beispiel die Aufgabe gestellt, eine Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran verhindern. In den anderen Szenarien muss hingegen u.a. der Terrorismus bekämpft werden, Hungersnöte besiegt oder auch eine der mittlerweile in aller Mund liegenden Triple-A-Wertungen der Rating-Agenturen erlangt und gehalten werden. In einem speziellem Szenario wird auch die kommende Bundestagswahl vorgegriffen: In dieser hat man die Wahl gewonnen und muss nun versuchen die kommenden vier Jahre im Amt zu bleiben.

Wer sich ein wenig in der Politik auskennt, wird wissen, dass die Lösung des jeweiligen „Problems“ – egal, wie einfach es auch erscheint – alles andere als leicht ist. In der Politik muss man schließlich viele Dinge berücksichtigen. Und das gleiche gilt natürlich auch für den Politiksimulator 3: Masters of the World. Auch hier wollen ständig Entscheidungen in Wirtschaft, Soziales, Militär, Politik (Innen- und Außenpolitik), Umwelt, Kultur, Transportwesen usw. getroffen werden.
Natürlich haben diese Entscheidungen auch Einfluss darauf, wie man ein Problem löst bzw. lösen kann. Im speziellen Fall des Nahost-Konflikts kann man sich zum Beispiel für eine friedliche, sprich diplomatische Lösung, oder aber auch für den militärischen Weg entscheiden. Die Wahl liegt ganz bei Dir!

Allerdings sollte man stets etwas flexibel arbeiten. Denn wie im echten Leben gibt es auch im Politiksimulator 3 unvorhersehbare Dinge, die selbst den besten Plan über den Haufen werfen können. So kann es zum Beispiel zu Naturkatastrophen oder auch Unruhen kommen, um die man sich zusätzlich kümmern muss.
Wer keine Lust auf solche Überraschungen hat, kann sie am Anfang einer jeden Mission aber auch abstellen oder auf ein Minimum reduzieren. Ebenso kann man auch den gewünschten Schwierigkeitsgrad sowie die Spielgeschwindigkeit auswählen. Zudem kann man hier entscheiden, mit wie viel Mann (bzw. Frauen) man ein Szenario starten möchte. Online kann man den Politiksimulator 3 nämlich mit bis zu 16 anderen Spielern spielen (wobei jeder sein eigenes Land hat) – was das Spielgeschehen natürlich noch spannender macht.

Politiksimulator_3_Screen_2Das gesamte Geschehen spielt sich in erster Linie auf einer 2D-Karte sowie in vielen, vielen Statistikmenüs ab. Beide sehen nicht gerade topmodern aus, sind für den Zweck aber durchaus gebrauchbar.
Etwas hübscher sind die kleinen Einspieler, in denen man auch oft die verschiedenen Staatsoberhäupter zu sehen bekommt. Natürlich darf man auch hier keine fotorealistischen Abbildungen und butterweichen Animationen erwarten, dennoch wissen sie durchaus zu gefallen. Vor allem da stets klar ist, welcher reale Politiker/welche reale Politikerin hier gerade am Pult stehen soll (zumindest wenn man sich in der Weltpolitik ein bisschen auskennt). Gut getroffen sind sie nämlich allesamt.
Wie nicht anders zu erwarten war, besitzen die Staatsoberhäupter im Spiel natürlich nicht die Namen der realen Kanzlerin, des Präsidenten, etc. (unsere Kanzlerin heißt hier zum Beispiel Gisela Kermel). Wer möchte, kann die Namen sowie Fotos und Logos aber manuell bearbeiten, und so noch ein wenig mehr Realismus ins Spiel bringen.

Doch auch wenn man darauf verzichtet, ist der Politiksimulator 3: Masters of the World ein Titel der dem Wort „Simulator“ alle Ehre macht. Hier wird die große Weltpolitik nämlich durchaus real dargestellt. Dass es dabei recht dröge zugeht und man die meiste Zeit in irgendwelchen Statistiken verbringt, ist dabei nur ein weiterer Beweis, wie viel Realismus in dem Spiel steckt (schließlich geht auch in der realen Politik nun mal nichts ohne Statistiken). Wer sich den Politiksimulator 3: Masters of the World holt, sollte dies natürlich bedenken. Wer dies macht und sich Zeit nimmt, sich in den ganzen Statistikwust einzuarbeiten (eine ordentliche Anleitung oder Tutorial gibt nämlich es leider nicht) bekommt eine gute Simulation, die einem vor allem auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad beweist, wie anstrengend der Posten eines Staatsoberhauptes tatsächlich ist.

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Special vom: 01.09.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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