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Sim Simulator - Teil 16: Eisenbahn-Simulator 2013
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Eisenbahn_Simulator_2013Teil 16: Eisenbahn-Simulator 2013

Nachdem wir im letzten Teil unseres SimSimulator-Specials ein (Tauch)Abenteuer-Spiel vorgestellt haben, kehren wir im 16. Teil wieder zu den Simulatoren zurück. Jedoch könnte der Name des Spiels, das wir diesmal genauer unter die Lupe nehmen, trotzdem für ein wenig Verwirrung sorgen. Denn anders als der Name vermuten lässt, ist der Eisenbahn-Simulator 2013 kein Zug-Simulator im eigentlichen Sinne. Hinter dem Titel steckt nämlich eine Neuauflage des 2011 erschienenen Eisenbahn.exe Professional 8.0 (EEP 8), welches bekanntermaßen Modelleisenbahnen simuliert.

Und simulieren ist hier wahrlich das richtige Wort. Denn anders als einige in diesem Special vorgestellten Spiele ist der Eisenbahn-Simulator 2013 oder besser gesagt EEP 8 eine echte Simulation, die wirklich jeden Aspekt berücksichtig. So ermöglicht das Spiel einem nicht nur eine Strecke zu bauen, sondern auch die Landschaft, die wie eine Art Reißbrett aussieht, ganz nach Belieben mit verschiedensten Objekten wie Bäumen, Bahnhöfen, Häusern, etc. pp zu gestalten. Man kann sogar mithilfe des integrierten 3D-Editors eigene Immobilien, Landschaftsobjekte, Rollmaterialen, Signale, Güter und Gleise erstellen und diese in seine Landschaft einbetten. Die Möglichkeiten sind also wirklich mehr als großzügig.

Der größte und wichtigste Punkt sind allerdings die Schienen. Hiervon gibt es nämlich wesentlich mehr als nur eine Variante. Verschiedene Spurbreiten, verschiedene Abnutzungserscheinungen und sogar Schienen mit verschiedenen Baken (die Zement- oder Holzteile, die zwischen den Schienen liegen) stehen zur Auswahl. Modelleisenbahner werden die ganzen Unterschiede sicherlich zu schätzen wissen. Neulinge werden bei der Gänze an Möglichkeiten und Objekten hingegen ihre Mühe haben, überhaupt etwas zu verstehen. Vor allem weil es mit dem Gestalten der Landschaft und dem Verlegen der Schienen noch lange nicht getan ist. Das Spiel bietet nämlich noch mehr: Wie im Hamburger Miniaturwunderland kann man hier mit Hilfe eines Zeitplanes auch noch sekundengenau festlegen, wann bestimmte Fahrzeuge (u.a. Autos, Flugzeuge und Boote) sich bewegen sollen, wohin sie fahren sollen und was sie machen sollen. Das gleiche kann man natürlich auch mit den Zügen und Signalen (die allesamt aus dem original Signalbuch der Deutschen Bahn AG stammen, welches als PDF sogar im Spiel zu finden ist) machen.

Eisenbahn_Simulator_2013_Screen1Wie gesagt, für Neulinge dürfte es zunächst unmöglich erscheinen, bei all dem überhaupt einen Anfang zu finden. Erfreulicherweise gibt es aber einige Video-Tutorials, die den Einstieg erleichtern und einem genau erklären, was wie gemacht werden soll. Desweiteren gibt es auch vier sogenannte Anlagen-Module (Kölner Hauptbahnhof, Spitzkehre Lauscha, Euro Vmax und Kurvenbrück) die einem den Aufbau der ersten Anlage auch wesentlich einfacher machen. Und wenn all das nicht hilft, gibt es auch noch unzählige Foren in denen die vielen, vielen EEP-Fans gerne behilflich sind. Zwar ist es auch der ganzen Hilfe immer noch viel Mühe und Arbeit eine ganze Anlage vollständig und vor allem ganz nach seinen Vorstellungen zu bebauen. Wenn man es nach etlichen Stunden (die eine vollausgebaute Landschaft locker benötigt) dann aber doch irgendwann mal geschafft hat und das erste Mal in den Panoramamodus wechselt, und dort die detailreichen Züge durch die eigenes erstellte und recht ordentlich aussehende Landschaft samt Tag/Nacht-Wechsel fahren sieht, erfüllt einen das mit Stolz.

Aus diesem Grund kann ich jedem, der schon immer eine Modelleisenbahn sein eigen nennen wollte, dafür aber nie genügend Platz besaß, den Eisenbahn-Simulator 2013 auch nur empfehlen. Hier bekommt man für seine knapp 20 Euro nämlich die volle Ladung Modelleisenbahn - inklusive viel Gefummel, Arbeit und zu investierende Zeit. Wer kein Interesse an Modelleisenbahnen hat, sollte hingegen die Finger vom Spiel lassen. Wie man aus dem Artikel gut raus lesen kann, handelt es sich hierbei nämlich nicht um ein Spiel im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine Art virtuellen Bau- und Schaukasten, für den man eine Menge Zeit und Geduld aufbringen muss.

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Special vom: 08.05.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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