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Sim Simulator - Teil 6: Airport-Simulator 2013
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Airport_Simulator_2013Teil 6: Airport-Simulator 2013

Fliegen gehört zur Normalität. Man kauft sich sein Ticket, checkt ein und genießt den (bestenfalls ruhigen) Flug. Was alles dazu gehört, um ein Flugzeug überhaupt startbereit zu machen, darüber machen sich nur die wenigsten Gedanken. Dabei ist es eine organisatorische Meisterleistung, die da jeden Tag weltweit tausende Male vollbracht wird. Dank des kürzlich erschienen Airport-Simulator 2013 von rondomedia kann man sich nun ein Bild darüber machen, was alles gemacht werden muss, damit man überhaupt in seinen Urlaub oder wohin auch immer aufbrechen kann.

Wer mit dem Airport-Simulator 2013 das erste Mal "hinter die Kulissen" eines Flughafens schaut, wird überrascht sein, was tatsächlich alles notwendig ist, damit ein Flugzeug abheben kann. Da muss das Gepäck und Essen ins Flugzeug geladen, die Fluggasttreppe richtig positioniert werden, der Vogel betankt und in die Start- und Parkposition geschoben, und eventuell die Tragflächen enteist werden. Für all dies ist normalerweise eine mehrköpfige Ground-Crew zuständig. Nicht so im Airport-Simulator 2013, hier ist man ganz alleine die Ground-Crew und muss dafür sorgen, dass die Flieger rechtzeitig abheben können. Zum Glück gibt es zunächst ein sechsteiliges Tutorial, das einem sämtliche Aufgaben näher bringt, und einem erklärt wie man die unterschiedlichen Fahrzeuge bewegt. Das ist auch dringend nötig, denn wer ist schon einmal mit einer riesigen Brücke durch die Gegend gefahren, und weiß, wie sich das anfühlt?


Theoretisch gibt es also genügend zu tun. Leider haben es rondomedia bzw. der Entwickler Linksolutions Games aber nicht geschafft, die 20 Missionen der folgenden Kampagne abwechslungsreich genug zu gestalten. Im Grunde geht man in jeder Mission jeder der erlernten Tätigkeiten nach. Die einzige Abwechslung, die dabei geboten wird, besteht darin, dass sich die Flugnummern der abzufertigenden Flugzeuge, und die Wetterbedingungen, unter denen man arbeitet, ändern. Unvorhersehbare Ereignisse oder ähnliches gibt es nicht.
Airport_Simulator_Screen1

Leider ist die fehlende Abwechslung nicht der einzige Kritikpunkt, den man im Airport-Simulator 2013 findet. Denn auch technisch bietet er leider nicht das Gelbe vom Ei. Anders als in anderen rondomedia-Simulationen, wo doch zumindest die Fahrzeuge immer ganz ordentlich aussehen, gibt es hier beinahe ausschließlich matschige Texturen. Und auch die Steuerung lässt leider ebenfalls zu wünschen übrig. Vor allem finde ich schade, dass sich die Fahrzeuge sehr arcadig steuern lassen - eine komplexe Bedienung, wie man sie von so ungewöhnlichen Fahrzeugen normalerweise erwartet hätte, gibt es hier leider nicht.
Ebenfalls nicht mit an Bord ist ein Management-Part, in dem man zum Beispiel seinen Flughafen ausbauen kann oder ähnliches. Stattdessen kann man das verdiente Geld nur in Fahrzeug-Verbesserungen investieren, was ebenfalls alles andere als realistisch wirkt.

Obwohl es also einige Punkte gibt, die man am Airport-Simulator 2013 kritisieren kann, ist er dennoch kein kompletter Reinfall. Denn zumindest Leute, die schon immer wissen wollten, was am Flugzeug so alles passiert, während man selber eincheckt, dürften durchaus Interesse am Spiel haben. Trotzdem sind für den nächsten Airport-Simulator eine bessere Grafik und mehr Abwechslung dringend notwendig. Außerdem wäre es doch sicherlich interessant, bereits bestehende Simulatoren zu verknüpfen, mit dem Airport-Simulator 2013, dem Flughafen-Feuerwehr-Simulator 2013 und dem schon etwas älteren Airport-Tower-Simulator gäbe es ja immerhin drei Spiele, die thematisch gut zusammenpassen würden.

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Special vom: 11.03.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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