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Actionloop

Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo

Genre: Handheld
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 30 €

Systeme: DS

Inhalt:
Es gibt Spiele, die lassen sich am besten mit der Tastatur spielen, andere spielen sich hervorragend mit der Maus. Manche Spiele aber schreien geradezu nach dem Touchpen des NintendoDS. Ob Actionloop auch vernünftig umgesetzt wurde, um dem Ruf zu folgen?

Meinung:
Manche Spiele kennt man unter tausend verschiedenen Namen und doch haben sie das gleiche Spielprinzip. Als Handyspiel gerade vollkommen "in" ist ein Spiel namens "Zuma" oder auch "Montezuma", bei dem verschieden farbige Kugeln auf ein Loch zurollen und zerstört werden müssen, bevor sie ankommen. Dieses Spiel kommt jetzt als Actionloop auf den Nintendo DS.

Das Spielprinzip
Wie bereits erwähnt, ist das Grundprinzip relativ einfach. Auf einer Bahn, die auf ein Loch zuführt, erscheint eine Schlange aus farbigen Kugeln. Der Spieler kann nun mit einer Abschussvorrichtung in der Mitte des Bildschirms ebenfalls farbige Kugeln verschiessen. Treffen dabei 3 farbige Kugeln aufeinander, lösen sie sich auf. Hat man alle ausgesandten Kugeln auf diese Weise vernichtet, hat man gewonnen. Erreichen die Kugeln hingegen das Loch, ist das Spiel vorbei.

Unterstützung erhält man in Form von verschiedenen PowerUps, die unter die Kugeln gemischt werden. Trifft man ein solches PowerUp, verlangsamt sich die Kette beispielsweise, alle Kugeln einer Farbe verschwinden oder man erhält einfach einen Batzen Extrapunkte. Wie so viele Puzzler, ist das allein bereits ein süchtig machendes Spielprinzip. Wer es nicht ganz so hektisch mag, kann aber auch auf andere Spielmodi zurückgreifen.

Schachmatt
Der Schachmatt-Modus beispielsweise bietet eine feste Kette von Kugeln, die man mit einer festen Anzahl von Kugeln komplett auflösen muss. Zu Anfang stehen 15 dieser Rätsel bereit, jedoch lassen sich nach erfolgreichem Absolvieren dieser Aufgaben noch viele weitere freischalten. Weitere Aufgaben gibt es in dem sogenannten Denksportmodus. Im Gegensatz zur endlosen Kugelkette im Normalspiel gibt es hier eine festgesetzte Menge an Kugeln, die angerollt kommt, die man alle auflösen muss. Alle 10 Level gibt es eine besondere Bossaufgabe, die besonders knifflig zu meistern ist.

Ri-Ra-Rumble Pack
Man kennt es bereits vom N64, wo man in den Controller damals ein Extragerät stecken konnte und somit die erste Rumblefunktion auslöste. Mittlerweile Standard in Controllern, hat sich die Technik bisher im Handheldbereich noch nicht durchsetzen können. Mit Actionloop kommt das Rumble Pack fürs DS gratis dazu. So wie die Speichererweiterung des Browser wird das Rumble Pack in den GBA-Slot gesteckt, allerdings gibt es das Pack leider nur in der Normalgröße für den normalen DS. Das heisst, dass es beim DS-Lite unten ein Stück herausragt. Die Vibrationen des Rumble Packs untermalen zwar schön die Action des Spiels, die Frage ist aber, ob sich der Einsatz lohnt.

Das Hauptproblem dürfte sein, dass das Pack ein extremer Stromfresser ist. Mit voll aufgeladenem DS konnte ich bei eingestecktem Rumble Pack nur wenige Stunden spielen, für lange Reisen unterwegs, für die man ein Handheld-System grundsätzlich entwickelt hat, vielleicht nicht unbedingt optimal. Außerdem bemerkt man den Effekt nach einigem Spielen nicht mehr, da das Pack bei der Action auf dem Bildschirm quasi im dauerhaft eingeschaltetem Zustand ist und man sich daran gewöhnt hat.

Der Multiplayer
Actionloop verfügt als Puzzlespiel natürlich auch über einen Multiplayer. Sehr schön auch, dass man das Spiel mit nur einer Karte zu zweit spielen kann. Grundsätzlich unterscheidet sich das Einzelkartenspiel nicht von der Multikartenvariante. Man kann alle Einstellungen vornehmen und 4 verschiedene Bahnen freischalten. Einziger Unterschied ist, dass die Speicherung der Daten natürlich lediglich auf der Karte des Spiels vorgenommen werden kann und der Spieler ohne Karte somit keine Statistiken erhält. Im Kampf gegeneinander gibt es neue PowerUps, die den Gegner behindern, wie schwarze Löcher, die man günstig auf dem Spielfeld platzieren kann, damit des Gegners Kugeln eingesaugt werden oder Nebelwolken, die die komplette Sicht auf die Bahn nehmen.

Die Technik
Grafisch darf man nicht zuviel erwarten. Es ist nun einmal ein Puzzlespiel und hier gibt es keine großartigen Effekte. Natürlich ist schade, dass man darauf verzichtet hat, Hintergründe in verschiedenen Themen zu erstellen, sodass man immer vor dem gleichen, sterilen, mechanischen Hintergrund spielen muss. Der Sound dudelt vor sich hin, was zwar nicht ablenkt, aber auch keine besonders eindrucksvolle Untermalung darstellt. Immerhin kann man Energie sparen, indem man den Sound abdreht, was wieder mehr Zeit fürs Rumble Pack bringt. Mit der Steuerung kann Actionloop jedoch auftrumpfen, denn sie erfolgt komplett über den Touchpen. Man tippt die Kugel in der Mitte an und zieht den Pen in die Richtung, in die die Kugel fliegen soll. Das geht auch wunderbar genau vonstatten, weshalb man sich keine bessere Lösung vorstellen könnte.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf kai.jpg Für Fans von Puzzleaction kommt mit Actionloop neues Futter. Dank guter Steuerung kommt kein Frust auf und die verschiedenen Modi lassen einen lange Rätseln. Dass man die Multiplayer-Funktion praktisch ohne Einschränkungen mit nur einer Karte wahrnehmen kann, ist ebenfalls sehr lobenswert. Außerdem gibt es ja auch noch das Rumble Pack dazu, das zukünftig vielleicht besser genutzt werden kann.

Actionloop - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots










Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.875 Grafik: 7.00
Sound: 7.00
Steuerung: 9.00
Gameplay: 8.50
Wertung: 7.875
  • Sehr gute Steuerung
  • Süchtig machendes Spielprinzip
  • Einzelkartenspiel ohne Einschränkungen
  • Interessante Modi
  • Karge Hintergrundgrafik
  • Öder Sound

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Rezension vom: 09.03.2007
Kategorie: Handheld
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