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.hack//Mutation

Entwickler: Cyberconnect2
Publisher: Atari

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 45 €

Systeme: PlayStation 2

Inhalt:
Mutation ist der Untertitel des zweiten .Hack-Spieles. Die Review zum ersten Teil findet ihr hier.

Meinung:
 Viel geändert hat sich am Gameplay im Vergleich zum ersten Teil nicht. Man übernimmt immer noch die Rolle des Charakters Kite, der sich in die Welt des Onlinespiels The World einloggt. Im ersten Teil wurden sein Freund Orca und viele weitere Spieler von einem Wesen in ein Koma versetzt und Kite erhielt ein magisches Armband, mit dem er Monsterdaten überschreiben und gesicherte Areale hacken kann. Am Ende mutierte der verantwortliche Virus allerdings und Kite mußte sich erst einmal zurückziehen. Im 2. Teil nun erkennen die Admins von The World, daß Kite ihnen nützlich sein könnte und versorgen ihn nun endlich mit Informationen, damit er die infizierten Areale bereinigen kann.
Zu diesem Zweck stellt man sich eine 3-Mann-Party aus verschiedenen Mitgliedsadressen zusammen, schreibt sich E-Mails und liest im Message Board des Spiels. Wer den ersten Teil durchgespielt hat, kann natürlich seine Daten ins neue Spiel importieren, was auch sehr sinnvoll ist, da man mit der Standardtruppe auf keinen grünen Zweig kommt. Generell ist die Fortsetzung nur etwas für Spieler, die den ersten Teil beendet und gemocht haben, denn ohne Vorwissen wird man sich nicht zurecht finden und auch keinen Spaß am Spiel haben, da die Stärken der .Hack-Reihe klar in der Story liegen. Die Dungeons sind nämlich leider sehr wiederholend und bieten kaum Abwechslung. Die Partymitglieder haben es auch leider immer noch nicht gelernt, sich selbständig zu heilen, sodaß man in heftigen Gefechten eher damit beschäftigt ist, Befehle zu verteilen als selbst zu kämpfen. Die Story entfaltet sich dafür immer weiter, auch wenn man die 4er-Reihe mit Sicherheit auch in 2 Spielen hätte unterbringen können. Neu hinzugekommen sind in den Städten nun die sogenannten Grunty-Rennen. Gruntys sind.... Gruntys. Man kann sie schlecht umschreiben, aber sie sind eine Art Nutztier, das man aufziehen kann. Man beginnt mit einem Babygrunty und füttert es mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln, bis sie ausgewachsen sind. Am Ende verwandeln sie sich in verschiedene Gruntyformen wie den Edelgrunty oder den HeavyMetal-Grunty. Hat man nun genügend Gruntys in einer Stadt aufgezogen, kann man an Rennen teilnehmen, bei denen es Items zu gewinnen gibt. Es ist nichts essentielles, macht aber dennoch Spaß.

Die Steuerung
Leider läßt sich Kite sich noch genauso hakelig steuern wie im ersten Teil. Die Kamera muß kontinuierlich nachgestellt werden, da diese sich von selbst keinen Millimeter rührt und die Gegner somit meistens aus der Sicht verschwinden. Gerade bei flinken Monstern kann dies sehr umständlich werden. Die Kampfsteuerung ist dafür recht einfach gehalten, da es nur einen Angriffsbutton gibt, was dadurch aber auch zu Eintönigkeit führt. In einem Untermenue kann man dann Specialmoves und Zauber auswählen, die einen natürlich Mana kosten.

Die Grafik
Auch grafisch hat sich nichts zum Vorgänger geändert. Die Charaktermodelle sind wieder liebevoll animiert und gut designt worden, auch die Gegnerschar sieht sehr hübsch aus. Die Dungeons bestehen leider immer noch aus den immer gleichen Style-Sets und die Räume ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Die Spezialeffekte sehen dafür sehr gut aus. In den Städten bekommt man leider nicht das Gefühl, daß es sich bei The World um das größte MMORPG mit über 20 Millionen Spielern handelt, da dort immer nur 10-20 Leutchen herumlaufen und Sachen verkaufen. Bei 20 Millionen Spielern erwarte ich schon, daß die Städte ein wenig voller sind, zumal nur 3 Server mit je einer Stadt offen zugänglich sind.

Der Sound
Auch am Sound hat sich wenig geändert, was allerdings ein guter Punkt ist. Denn der Sound war auch im ersten Teil schon herausragend. Wieder fühlt man sich durch die Hintergrundmusiken in die richtige Stimmung versetzt, allerdings wurde auch wieder die Lokalisierung auf die Texte beschränkt. Die Sprachausgabe ist wieder auf englisch oder wahlweise auch auf der japanischen Tonspur zu finden. Wer sich für .Hack interessiert, wird vermutlich die japanische Synchro bevorzugen.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf Dieser Teil der .Hack-Saga richtet sich, wie die späteren Teile auch, ausschließlich an Spieler, die den ersten Teil durchgespielt haben und mochten, was sie da gespielt haben. Viel hat sich nicht geändert, aber die geniale Story geht weiter. Über die DVD, die dem Spiel beiliegt, kann ich leider nicht viel sagen, da Atari verpasst hat, diese meiner Testversion ebenfalls beizulegen. Wer allerdings den Manga und Anime mit Spannung verfolgt, kommt um das Spiel nicht herum. Alle anderen Rollenspielfans sollten aber vielleicht lieber ihre Fühler in andere Richtungen ausstrecken.

.hack//Mutation - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots
















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.25 Grafik: 7.00
Sound: 8.00
Steuerung: 6.50
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.25
  • Geniale Story
  • Japanische Tonspur
  • Grunty-Zucht
  • Wiederholendes Leveldesign
  • Nur für Kenner des 1. Teils

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Rezension vom: 18.06.2004
Kategorie: Adventure
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