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Yooka-Laylee and the Impossible Lair

Entwickler: Playtonic Games
Publisher: Team17

Genre: Jump'n'Run
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 23,00 €

Systeme: PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:

Yooka_Laylee_and_the_Impossible_Lair_Logo

Das Königreich der Bienen ist in Gefahr. Capital B riss mit Hilfe seines gedankenkontrollierenden Stabs die Kontrolle über die Bewohner an sich. Nur die Königin konnte ihm entkommen und bittet Yooka und Laylee, dass sie den Schurken besiegen.



Meinung:

Eine überraschende Rückkehr
Als 2017 das erste Yooka-Laylee herauskam, erhielt das Game eher durchschnittliche Bewertungen. Hauptkritikpunkt war damals, dass der Titel sich zu sehr an der Banjo Kazooie-Reihe orientierte, ohne eigene Impulse zu liefern. Deswegen war es überraschend, als dieses Jahr auf einmal ein Nachfolger mit dem Namen Yokaa-Laylee and the Impossible Lair angekündigt wurde.

Gleich die ersten Minuten des Titels machen klar, dass das kein Nachfolger im eigentlichen Sinne ist. Anstatt Story und Gameplay des Vorgängers einfach zu übernehmen, haben die Entwickler von Playtonic Games das Spiel komplett umgekrempelt, denn es ist nun ein 2D Jump‘n Run, welches deutliche Anleihen aus der Donkey Kong Country Returns-Reihe besitzt.

Das soll heißen, dass es eine Oberwelt gibt, in der das Geschehen in einem isometrischen 3D dargestellt wird. Doch die eigentliche Action ist ein 2D Plattformer. In diesem bewegt man sich durch die Stages, in denen es einige Geheimnisse gibt, die zum Erforschen einladen.

Die Karotte vor der Nase
Ein klein wenig hat der Beginn von Yooka-Laylee and the Impossible Lair etwas von einer Karotte, die einem ständig vor die Nase gehalten wird, denn das Spiel fängt am Ende an, beziehungsweise in der Endstage, die ine wahre Höllenstage ist, die nur durch den Beeshield der Bienenkönigin überstanden werden kann, bis man spätestens am Endboss scheitert.

Doch ist das nicht das Game Over, sondern der Game Start. Das Fiese ist, dass diese eine Stage die ganze Zeit über frei zugängig ist. Es wäre also theoretisch möglich, es jederzeit nochmal zu probieren. Oder aber man geht auf Nummer sicher und klappert die einzelnen Level der Oberwelt ab, um dort die jeweils gefangene Biene zu befreien. Nach und nach baut man so den Schild wieder auf, wobei die Versuchung groß ist, es jederzeit erneut mit der Endstage zu versuchen. Es erfordert viel Selbstkontrolle, das nicht zu machen, also der Karotte nicht nachzugeben!

Dabei bietet die Welt von Yooka-Laylee and the Impossible Lair jede Menge zum Entdecken und zum Erforschen! Geheimgänge warten darauf, gefunden zu werden, ebenso wie man auf der Oberwelt wiederholt auf NPCs stößt, die einem kleinere Missionen mit auf den Weg geben. Es gibt merkwürdige Objekte zu sehen, deren Sinn sich einem erst dann erschließt, wenn man im Game weiterkommt, um sich danach erneut auf den Weg zurück zu machen.

Eine Paywall der besonderen Art
Einige Passagen sind allerdings zunächst verschlossen. Der aus Yooka-Laylee bekannte Händler wartet in solchen Situationen bei einem abgeschlossenen Tor auf euch, das sich erst dann öffnet, wenn man die Öffnung mit einer bestimmten Anzahl an Münzen bezahlt. Fünf Stück von diesen sind dabei in den jeweiligen Stages versteckt und zwar teilweise richtig gut. Jedoch ist der Preis, um diese Barriere zu öffnen, zum Glück nicht sehr hoch, sodass man nicht auf Teufel komm raus jede einzelne Münze suchen muss.

Die jeweiligen Stages sind wunderschön abwechslungsreich designt. Es gibt jede Menge Abwechslung und nach und nach erfährt man, wie die Spielmechanik funktioniert. Dabei orientieren sich Playtonic Games in Sachen Schadensanzeige an Super Mario World 2. Man steuert hauptsächlich Yooka, auf dessen Rücken es sich Laylee bequem gemacht hat. Sobald man Schaden kassiert, fliegt sie panisch davon. In diesem Zustand reicht ein weiterer Treffer und man ist tot. Allerdings ist es ebenso möglich, die freche Fledermaus wieder einzufangen, was jedoch manchmal nicht so einfach ist, wie es klingt, da ihre Flugbahn erratisch ist. Sollte man sie endgültig verloren haben, hat man zu späteren Zeitpunkten eine Chance, sie wiederzubekommen, denn überall in den Stages sind Glocken verteilt, deren Klang sie zurücklockt.

Des weiteren sind im Level außerdem Federn verteilt. Das ist das Zahlungsmittel zum Beispiel für die Cheat-Toniken, die überall versteckt sind. Der Clou ist dabei, dass es auch spezielle Federn gibt, die von einem beispielsweise verlangen, spezielle Herausforderungen zu bestehen. Bei Erfolg erhält man noch mehr Daunen, die anschließend eingesammelt werden können.

Ein Rad bleibt immer noch ein Rad
Yooka-Laylee and the Impossible Lair ist ein gelungenes Game, dem man allerdings ebenfalls vorwerfen muss, dass es am Ende das Rad nicht neu erfindet. Genau wie beim Vorgänger findet man hier viel Altbekanntes und wenig Eigenständiges. Gleichzeitig muss man jedoch ebenfalls betonen, dass das Spiel sich nicht komplett darauf ausruht, ein Rare-Game zu sein, ohne wirklich von Rare zu sein.

Die Steuerung ist präzise, hat allerdings auch Anfälle, in denen dies nicht der Fall ist. Es lässt sich nicht exakt festlegen, woran es liegt. Aber bei manchen Sprungpassagen fühlt sich die Steuerung... schwammig an, ohne es im Prinzip wirklich zu sein.

In Sachen Grafik überzeugt das Spiel. Neben dem bereits erwähnten abwechslungsreichen Leveldesign ist auch das Design super. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Dabei ist ebenso wunderschön, wie das Aussehen bekannter Spielfiguren aus 3D in 2,5D übertragen wurde.

Auch die Musik ist gelungen. Einzelne Melodien gehen gleich in Mark und Bein über, wobei die Pseudosprache der Spielfiguren irgendwann nur noch nervt. Aber das war schon beim Vorgänger so.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen Yooka-Laylee and the Impossible Lair lässt einen den etwas enttäuschenden Vorgänger vergessen. Das Grundprinzip mit der Karotte in Form des immer erreichbaren Endlevels ist genial und gibt dem Game ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, auch wenn es ansonsten sehr auf Nummer sicher geht. Es gibt viel zu entdecken und alle Stages sind wunderbar designt. Nur die Steuerung, die nicht so präzise ist, wie man es sich wünschen würde, stört da, genauso, wie die immer noch vorhandene Pseudosprache der Spielfiguren.

Yooka-Laylee and the Impossible Lair - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.8125 Grafik: 8.00
Sound: 8.00
Steuerung: 7.50
Gameplay: 7.75
Wertung: 7.8125
  • Gelungene, etwas andere Fortsetzung
  • Karotte in Form des immer verfügbaren Endlevels
  • Gut designte Level
  • Steuerung manchmal nicht so präzise, wie man es sich wünschen würde
  • Zu wenig Innovationen

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Rezension vom: 07.11.2019
Kategorie: Jump'n'Run
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