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Moonlighter

Entwickler: Digital Sun
Publisher: 11 bit studios

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 30 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
logo

Roguelikes sind im Trend und auch auf Nintendos Switch gibt es ein Überangebot dieses Genres. Um hier hervorzustechen, muss sich ein Spiel schon ordentlich anstrengen und ein paar neue Twists mitbringen. So versucht sich Moonlighter daran, den Dungeon Crawl mit Führen eines Item Shops zu vermischen. Begeben wir uns also in die Tiefen, um nach neuer Ware zu suchen.

Meinung:


In Moonlighter übernehmen wir die Rolle eines jungen Mannes, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die mysteriöse fünfte Tür zu öffnen, die den Weg in den letzten aller Dungeons freigibt. Das hat jedoch noch niemand geschafft, da diese Tür sich erst öffnet, wenn die Wächter der anderen Dungeons besiegt worden sind. Obendrein muss auch noch der familieneigene Item Shop am Laufen gehalten werden und auch das Dorf selbst kann noch den einen oder anderen neuen Anstrich vertragen. Es wartet eine Menge Arbeit...

Tag und Nacht
Moonlighter teilt sich grundsätzlich in zwei Phasen auf. Nachts begeben wir uns in die immer wieder zufällig generierten Dungeons und schlagen uns in bester Zelda-Manier durch die verschiedenen Ebenen, um ordentlich Loot einzuheimsen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, können wir uns auch an einem Boss versuchen, aber im Vordergrund steht zunächst einmal das Sammeln von Materialien. Diese verwenden wir, um tagsüber unseren Item Shop zu bestücken.

Shop smart, with S-Mart
Unser kleiner Laden beginnt mit vier Ausstellungspodesten, auf denen wir unsere Ware anbieten können. Den Preis können wir dabei selbst festlegen, allerdings hat jedes Objekt seinen eigenen Wert, der sich auch je nach Angebot und Nachfrage ändern kann. In unserem Notizbuch notieren wir automatisch die Preise nach "zu tief", "angemessen", "überteuert" und "viel zu hoch", damit wir den Überblick nicht gänzlich verlieren. Sobald der Laden öffnet, strömen die Kunden herein, schauen sich um und kaufen im besten Fall unsere Waren. Aber Vorsicht, manch ein Kunde möchte sich gerne ohne zu bezahlen dünne machen. Mit genügend Geld in der Tasche können wir dann nicht nur unseren Laden vergrößern und mit allerlei Extras ausstatten, sondern auch das Dorf erweitern. Schnell finden sich ein Schmied oder eine Dame ein, die Accessoires herstellt, bei denen wir unsere Ausrüstung aufwerten lassen können, um tiefer in die Dungeons vorzudringen. Und so beginnt ein spaßiger Teufelskreis, bei dem man nie so wirklich den passenden Moment findet, um aufzuhören. "Nur noch einmal in den Dungeon" wechselt sich ab mit "Jetzt verkauf ich noch schnell meine Sachen".

Loot, Loot, Loot
Die Action in den Dungeons ist dabei relativ simpel gehalten. Wie im ersten Zelda bewegen wir uns Raum für Raum durch den Dungeon und müssen dabei in der Regel alle Feinde besiegen, bevor es weitergeht. Dafür können wir auf eine normale Attacke, einen Spezialangriff und eine Ausweichrolle zurückgreifen. Abwechslung findet sich in den unterschiedlichen Waffenarten von Schwertern bis zu Bögen, von denen wir zwei mit uns tragen können. Auf Knopfdruck kann zwischen den Waffensets gewechselt werden, sodass man seine Strategie flugs anpassen kann. Fallengelassenen Loot verstauen wir im Rucksack und wenn dieser voll ist - oder es uns zu brenzlig wird - geht es zurück ins Dorf. Gegen eine kleine Extragebühr kann auch ein Portal errichtet werden, mit dem man wieder zur ursprünglichen Stelle in den Dungeon zurückkehren kann. Jeder Dungeon ist auf drei Ebenen aufgeteilt, an deren Ende sich der Boss befindet. Bosse stellen jedes Mal eine besondere Herausforderung dar, zumal eine Niederlage stets zum Verlust des hart erarbeiteten Loots führt, aber die Schlüssel werden dringend für den nächsten Dungeon benötigt, in dem es wieder mehr und wertvolleren Loot gibt.

Technisch top
Moonlighter bedient sich des beliebten Pixellooks, überzeugt dabei aber durch aufwändige Animationen und detaillierte Designs. Die Dungeons haben unterschiedliche Themen verpasst bekommen und auch die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet worden. Auch beim Sound gibt es keine Beschwerden und vor allem im Dorf kann der Soundtrack überzeugen. Auf der Switch gab es sowohl im Handheld-Modus als auch am Fernseher keine nennenswerten Probleme mit der Framerate oder ähnlichem.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf Moonlighter verbindet gekonnt das actionreiche Gameplay eines Roguelike mit dem eher gemächlichen Führen eines Item Shops. Immer wieder möchte man noch eine Ebene tiefer gehen, um etwas besseren Loot zu finden und immer wieder möchte man schnell noch die Preise anpassen, um ein paar Goldstücke mehr an Profit zu erzielen. Wie viele Roguelikes kann es ein wenig grindlastig werden, um genug Geld und Materialien zu erfarmen, aber durch die gelungene Steuerung und die schicke Grafik taucht man immer wieder gerne ab.

Moonlighter - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.6875 Grafik: 8.00
Sound: 7.00
Steuerung: 7.50
Gameplay: 8.25
Wertung: 7.6875
  • Führe einen Item Shop
  • Schicker Pixellook
  • Gute Steuerung
  • Etliche Items
  • Crafting
  • Grindlastig

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Rezension vom: 27.11.2018
Kategorie: Action
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