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Noir Chronicles: City of Crime

Entwickler: Artifex Mundi
Publisher: Artifex Mundi

Genre: Casualgames
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 14,99 €

Systeme: PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
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Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem sie erst vor etwas mehr als einem Monat My Brother Rabbit released haben, erscheint nun bereits das nächste Wimmelbildspiel aus dem Hause Artifex Mundi für die PS4 und Xbox One. Da ich mittlerweile ein großer Fan der polnischen Spieleschmiede und ihrer Wimmelbildspiele bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch dieses Spiel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Meinung:

Wie ich an dieser Stelle bereits mehrfach betonen durfte, sind Wimmelbildspiele von Artifex Mundi außergewöhnlich. Nicht nur, dass sie die einzigen Vertreter des Genres auf den Konsolen stellen, nein, ihre Wimmelbildspiele sind auch qualitativ etwas Besonderes. Wer schon mal einen anderen Genrevertreter auf dem PC, Tablet oder Smartphone gespielt hat, wo sie normalerweise zu Hause sind, wird wissen, dass die Mehrzahl der Wimmelbildspiele lieblos hingeschludert wirkt. Nicht so die Spiele von Artifex Mundi. Ihre bisherigen Veröffentlichungen, nicht nur auf den Konsolen, sondern auch auf anderen Plattformen, überzeugen durch eine hohe Detailliebe und eine gut erzählte Story. Das kürzlich für die PS4 und Xbox One erschienene Noir Chronicles: City of Crime ist dabei keine Ausnahme.

Crime statt Fantasy
Im Gegensatz zu den bisherigen Konsolen-Spielen erzählt Noir Chronicles: City of Crime jedoch keine Fantasygeschichte mit Geistern oder einem mysteriösen Königreich. Diesmal bleibt man in der „realen“ Welt und schlüpft dort in die Rolle von Alfred Fox, einem Privatdetektiv, der den Mord an seiner alten Freundin Barbara Le Purr aufklären will. Wie bei Artifex Mundi üblich, wird diese spannende Geschichte anhand vieler Zwischensequenzen erzählt, die allesamt toll gezeichnet wurden – wenn man mal von dem einen oder anderen Gesichtsausdruck unseres Alter Egos absieht. Auch die zahlreichen Locations, die man während der Geschichte betritt, sind nicht nur abwechslungsreich, sondern ebenfalls toll gezeichnet und weisen einen hohen Detailgrad auf.

Klassisches Gameplay
Spielerisch bleiben sich die Polen treu. Auch wenn Noir Chronicles: City of Crime wie all ihre Spiele wieder als wegweisend tituliert wird, handelt es sich eigentlich eher um ein klassisches Point-and-Click-Adventure mit gelegentlich eingestreuten Wimmelbildern. Die meiste Zeit verbringt man damit, die hübschen Locations nach allerlei Gegenständen abzusuchen oder Verdächtige zu befragen. Dabei muss man des Öfteren auch kleine Rätsel lösen, die zwar nett gemacht, aber für meinen Geschmack etwas zu leicht ausgefallen sind.
Ab und an gibt es dann auch noch die besagten Wimmelbilder, die aber auch so mit in die Geschichte eingebunden sind, dass man dort etwa einen Gegenstand, den man später benötigt, findet. Die Wimmelbilder gestalten sich ebenfalls abwechslungsreich und bieten nicht nur das klassische Auffinden von Objekten, die am unteren Bildschirmrand textlich aufgelistet sind. So gibt es zum Beispiel eine Variante, in der die Umrisse der gesuchten Objekte angezeigt werden. Zudem muss man immer wieder in den Wimmelbildern Teile eines Gegenstandes zusammensetzen, um so an den gesuchten Gegenstand zu gelangen.

Nie zu schwer

Sowohl bei den Wimmelbildern, als auch bei den Rätseln und beim Absuchen der Locations gilt grundsätzlich, dass man mit ein wenig Geduld und Logik immer weiter kommt. Wer dennoch mal hängt oder ein Objekt in einem Wimmelbild nicht findet, kann im einfachen Schwierigkeitsgrad jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen, die dann das Objekt bzw. den nächsten Schritt durch ein kurzes Glitzern zeigt. Wer auf eine solche Hilfe bewusst verzichten möchte, kann den höheren Schwierigkeitsgrad wählen.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Wiedereinmal beweist Artifex Mundi, dass Wimmelbildspiele auch gut sein können. Genau wie ihre bisherigen Konsolen-Veröffentlichungen überzeugt auch Noir Chronicles: City of Crime durch eine toll erzählte Story, eine schöne Grafik und abwechslungsreiches Gameplay, das weit mehr bietet als nur Wimmelbilder.
Für mich ist Noir Chronicles: City of Crime damit wieder das ideale Spiel für zwischendurch, wenn man mal eine Pause von Red Dead Redemption 2, Battlefield V und Co. benötigt und einfach mal ein wenig relaxen möchte.

Noir Chronicles: City of Crime - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.375 Grafik: 7.50
Sound: 7.00
Steuerung: 7.50
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.375
  • Abwechslungsreiche Rätsel
  • Zwei Schwierigkeitsgrade
  • Spannende Story
  • Schön gezeichnete Locations
  • Gute Synchro
  • Rätsel etwas zu leicht

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Rezension vom: 19.11.2018
Kategorie: Casualgames
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