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NBA 2K Playgrounds 2

Entwickler: Saber Interactive
Publisher: 2K Sports

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 29,95 €

Systeme: PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
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Als letztes Jahr NBA Playgrounds veröffentlicht wurde, war die Freude groß. Schließlich galt das Arcade-Basketballspiel als Nachfolger des legendären NBA Jam. Schlussendlich konnte NBA Playgrounds die Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Nun versucht der Arcade-Bball-Spaß ein zweites Mal alle von sich zu überzeugen – diesmal sogar mithilfe von 2K, der diesmal als Publisher am Werke war. Folgerichtig sind NBA Jam-Fans größter Hoffnung, dass sie diesmal wirklich einen würdigen Nachfolger ihres geliebten Spiels erhalten. Als bekennender Basketball- und NBA Jam-Fan war natürlich auch ich gespannt und habe mich deswegen umgehend auf die Streetcourts von NBA 2K Playgrounds 2 gewagt.

Meinung:

Am Gameplay hat sich gegenüber dem Vorgänger so gut wie gar nichts getan. Noch immer spielen zwei 2er-Teams auf mehr oder weniger dreckigen Streetcourts gegeneinander. Realismus, wie man ihn aus der NBA 2K-Reihe kennt, wird dabei ganz klein geschrieben. Statt anspruchsvoller Taktiken geht es hier im Sekundentakt Coast-to-Coast. Auch auf Fouls oder das Freiblocken von Laufwegen muss nicht geachtet werden: Erstere gibt es erst gar nicht, weshalb man nicht nur wild in die Hände der Gegner greifen, sondern sie auch regelmäßig mit den Ellenbogen bei Seite schubsen kann, und Zweiteres wird durch spektakuläre Dunks ersetzt, die teilweise schon vor der Zone anfangen und bei denen Schrauben oder Salti keine Seltenheit sind. So entsteht ein schnelles, dramatisches Spiel, das die gesamte Spielzeit über auf Trab hält.

Achte auf die Ausdauer
Ganz vogelfrei darf man dann aber doch nicht vorgehen, denn einige Dinge wollen sehr wohl beachtet werden. Zum einen ist dies die Ausdauer der Spieler, die bei jedem Sprint sinkt und so nicht nur verhindert, dass man die ganze Zeit im Volltempo über den Court rennt, sondern auch, dass man nicht jeden Ballbesitz mit einem krachenden Dunking abschließt. Dafür ist nämlich ein Sprint vonnöten.
Der zweite Aspekt, dem man Beachtung schenken muss, ist die Wurfanzeige, die anhand von farblichen Markierungen zeigt, wie groß die Trefferwahrscheinlichkeit ist. Lässt man die Wurftaste zu früh oder zu spät los, geht der Wurf höchstwahrscheinlich daneben. Möchte man etwa mit Shaquille O'Neal einen 3-Punkte-Wurf versuchen, hilft aber selbst das beste Timing nicht. Denn jeder Spieler verfügt über verschiedene Werte und wenn dieser zu schlecht ist, so wie es eben bei Shaq und seinen 3ern der Fall ist, braucht man es im Prinzip erst gar nicht zu versuchen.

Natürlich mit Mikrotransaktionen
Wer bereits das erste NBA Playgrounds gespielt hat, wird wissen, dass ein elementarer Bestandteil des Spiels die Sammelkarten waren und noch immer sind. Im Prinzip läuft alles darüber, denn nur durch Packs kommt man an Spieler und Klamotten, mit denen man eigene Spieler ein wenig individualisieren kann. Erhältlich sind die Packs in verschiedenen Kategorien (Bronze, Silber und Gold), wobei der genaue Inhalt aber jedes Mal verborgen bleibt. Man kann also nicht gezielt darauf sparen sich das eigene Dream-Team zusammenzukaufen. Ob man nun Kobe oder eine andere Legende oder doch nur Luke Kennard erhält, ist also reine Glückssache.
Kaufen kann man die Packs mit Baller Bucks, die man nach jedem Spiel verdient. Allerdings verhält sich die Progression hier genau gegenteilig zum Spiel. Denn bis man endlich einmal genügend Baller Bucks verdient hat, um sich auch nur ein Bronze Pack zu kaufen, dauert es mehrere Spiele.
Hier muss man also viel Geduld mitbringen oder, wie es von den Machern wohl auch gewollt ist, Echtgeld investieren. Denn selbstverständlich kann man sich Packs auch für harte Euros kaufen. Wie ich den Umgang mit Miktrotransaktionen finde, habe ich ja schon des Öfteren in meine Rezensionen kundgetan, weshalb ich mich an dieser Stelle eigentlich gerne förmlich zurückhalten würde. Doch wenn man wie hier quasi gezwungen wird Echtgeld zu investieren, damit man überhaupt mal neue Spieler freischaltet, ist das wirklich schon eine ziemliche Frechheit. Ich hoffe inständig, dass die Macher des Spiels das auch einsehen und das System doch noch einmal überdenken. Schließlich hat NBA 2K Playgrounds 2 so viel Unterhaltsames zu bieten, das viele aber wohl nie zu sehen bekommen werden, da sie von den Miktrotransaktionen abgeschreckt werden.

Flotte Season
Wirklich unterhaltsam ist zum Beispiel die Season, die man mit dem eigenen Team starten kann. Ganz dem Arcade-Charakter angepasst, dauert eine Saison aber nicht 82 Spiele lang, sondern gerade einmal 14 plus eventuelle Play-Offs. Doch nicht nur diese kompakte Form der Saison, die man locker an einem Abend durch hat, ist unterhaltsam, auch was man für die Mühe bekommt, ist für NBA-Fans ein echtes Highlight. Nach Abschluss einer Saison erhält man als Belohnung nämlich eine Legende des Teams, das man gerade durch die Season geführt hat. Da macht es wirklich Spaß, die Season mit allen Teams durchzuspielen, um so etwa an Dominique Wilkins (Atlanta Hawks), Manute Bol (Washington), Tim Hardaway (Miami Heat), Chauncey Billups (Pistons) oder auch Isaiah Riders (Trailblazers) zu gelangen.

Leader of the Board
Neben der Season gibt es natürlich auch einen Multiplayermode. Im Vergleich zum Vorgänger sind hier neben den klassischen 2-vs-2-Partien, die man entweder gegeneinander oder kooperativ spielt, auch 3er Contests möglich. Das wirklich Interessante dabei sind aber die Leaderbords, die immer wieder motivieren, weiter zu machen. Schließlich möchte sich doch jeder irgendwann einmal in einer solchen Liste oben stehen sehen.
Wer diese extra Motivation nicht benötigt und ab und an auch mal gerne alleine spielt, kann auch ein schnelles Spiel oder ein Show 3er Contest starten, in dem er gegen die CPU oder gegen einen Freund antritt.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert NBA 2K Playgrounds 2 hätte wirklich das Zeug gehabt, endlich ein würdiger Nachfolger des legendären NBA Jam zu werden. Spielerisch befindet NBA 2K Playgrounds 2 mit seinem rasanten Tempo und spektakulären Stunts mit der Legende nämlich auf Augenhöhe. Und auch die Spielmodi, auch wenn sie recht übersichtlich geraten sind, sind sehr unterhaltsam und motivierend. Was den ganzen Spaß trübt, ist allerdings der viel zu langsame Fortschritt, der beinahe dazu zwingt, Echtgeld für neue Packs zu investieren. Dies ist wirklich ärgerlich und in meinen Augen auch vollkommen überflüssig. Solange dieses System nicht überarbeitet wurde (was ich aber sehr stark hoffe) kann ich NBA 2K Playgrounds 2 deswegen leider nur den Basketball-Fans ans Herz legen, die entweder kein Problem damit haben, Echtgeld für neue Spieler auszugeben, oder einfach sehr viel Sitzfleisch besitzen. Ungeduldige, die kein weiteres Geld investieren wollen, werden momentan jedoch kaum Freude am Spiel haben.

NBA 2K Playgrounds 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots






Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.875 Grafik: 7.50
Sound: 7.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 6.00
Wertung: 6.875
  • Flottes Tempo
  • Spektakuläre Dunkings
  • Aktive Spieler und Legenden in einem Team
  • Viele Legenden
  • Motivierende Season
  • Viel zu langsamer Fortschritt
  • Mikrotransaktionen werden beinahe aufgezwungen (Abwertung in der Kategorie „Gameplay“ zur Folge)
  • Online wenige Spieler unterwegs

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Rezension vom: 04.11.2018
Kategorie: Sport
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