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FIFA 19

Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 54,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
fifa_19_logo

Auch wenn sich die Bayern gegen Hertha kürzlich einen kleinen Strauchler erlaubt haben, lässt sich bereits nach wenigen Spieltagen erahnen, dass sich auch in dieser Bundesliga-Saison wieder das gewohnte Bild zeigen wird: Die Münchner marschieren voran und der Rest nimmt sich gegenseitig die Punkte ab. Zum Glück gibt es nun ja aber endlich das neue FIFA, in dem man auch mal eine andere Mannschaft zum Meister machen kann. Was FIFA 19 sonst noch zu bieten hat, natürlich vor allem in Sachen Neuerungen, haben wir für Dich getestet.

Meinung:

Ein wahres Lizenz-Monster
Jedes Jahr im Herbst fragt sich Deutschland die gleiche Frage: "Was bietet das neue FIFA für Neuerungen?". Während diese Frage in manchen Jahren tatsächlich schwer zu beantworten war und man schon ganz genau hingucken musste, ist sie dieses Mal ganz einfach zu beantworten. FIFA 19 bzw. EA lässt nämlich keine Möglichkeit aus, um die größte Neuerung bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Vordergrund zu stellen. Zugegebenermaßen machen sie das auch zurecht. Schließlich musste man lange genug mit dem Makel leben, dass gerade die wichtigste aller Fußball-Lizenzen bei der Konkurrenz war. Doch das hat sich nun geändert, denn in FIFA 19 präsentiert EA dieses Jahr voller Stolz die UEFA Champions League, die UEFA Europa League sowie den UEFA Super Cup.

Damit sind nun also auch die drei wohl wichtigsten Lizenzen im Besitz von EA, womit sich die Liste an offiziell lizenzierten Ligen nun noch eindrucksvoller liest. Denn abgesehen von den drei genannten Wettbewerben sind in FIFA 19 noch folgende Ligen im vollen Umfang und komplett lizenziert enthalten:

- 1. Bundesliga (Deutschland)
- 2. Bundesliga (Deutschland)
- 3. Bundesliga (Deutschland)
- Premier League (England)
- Football League Championship (England)
- Football League One (England)
- Football League Two (England)
- LaLiga Santander – Primera Division (Spanien)
- LaLiga 123 – Segunda Division (Spanien)
- Serie A (Italien)
- Ligue 1 Conforoma (Frankreich)
- Domino's Ligue 2 (Frankreich)
- Primera Division (Argentinien)
- A-League (Australien)
- Jupiler Pro League (Belgien)
- Chinese Super League (China)
- Alka Superliga (Dänemark)
- Meiji J1 League (Japan)
- Liga Dimayor (Kolumbien)
- Liga Bancomer MX (Mexiko)
- Eredivisie (Niederlande)
- Eliteserien (Norwegen)
- Bundesliga (Österreich)
- Ekstraklasa (Polen)
- Liga NOS (Portugal)
- SSE Airtricity League (Republik Irland)
- Abdul Latif Jameel League (Saudi-Arabien)
- Scottish Premiership (Schottland)
- Allsvenskan (Schweden)
- Raiffeisen Super League (Schweiz)
- K League Classic (Südkorea)
- Süper Lig (Türkei)
- Major League Soccer (USA/Kanada)

Hinzu kommen noch die 16 Teams aus dem Rest der Welt, 48 Nationalmannschaften (von denen 20 Mannschaften aber nicht voll lizenziert sind) und 14 Frauenmannschaften (bei denen nur die brasilianische Nationalmannschaft mit generischen Spielerinnen auftritt) sowie die nicht vollständig lizenzierten (meist sind generische Namen vorzufinden) Calcio B (Italien), Campeonato Nacional Scotiabank (Chile) und Liga do Brasil (Brasilien).

Champions League hier, Champions League da
Wie bereits erwähnt, nutzt EA seine berühmte Neuerwerbung ausführlich. Das fängt schon beim ersten Starten des Spiels an. Wie gewohnt spielt man nämlich auch in FIFA 19 als aller erstes wieder eine kleine Partie. Diesmal handelt es sich dabei aber nicht um irgendein Spiel, sondern um das (fiktive) Finale der aktuelle Champions League-Saison zwischen Paris St. Germain und Juventus Turin, womit man auch gleich noch die beiden diesjährigen Coverstars in Aktion zeigt.
Wer noch mehr Champions League-Fußball, samt der aus den TV-Übertragungen nur allzu bekannten Präsentation, erleben möchte, kann dies natürlich auch machen und sich entweder seinen Lieblingsverein aus der original besetzten Champions League aussuchen oder sich auch ein eigenes Champions League Turnier mit seinen Lieblingsmannschaften erstellen. Zudem ist die Champions League nun auch in der Karriere und im FIFA Ultimate Team-Modus eingeflochten. All das genannte ist übrigens auch mit der Europa League möglich.

Ende der Geschichte
Wieder mit dabei ist auch wieder der Storymodus The Journey, in dem die Geschichte von Alex Hunter diesmal sein Ende findet. Der Weg dorthin ist allerdings ganz besonders, denn EA hat es nicht nur geschafft den Storymodus mit gut 19 Stunden sehr lang zu gestalten, sondern auch mit einer guten Geschichte zu versehen, die in Sachen Sportspiel-Storymodi wirklich ihresgleichen sucht. Allzu viel möchte ich hier davon aber nicht verraten, schließlich möchte ich niemandem den Spaß daran nehmen, die Story selbst zu erleben. Darum sei an dieser Stelle nur gesagt, dass man auch diesmal wieder nicht nur mit Alex, sondern auch mit dessen bestem Freund Danny Williams und Alex' Halbschwester Kim auf den Platz laufen darf.
Ganz besonders gut gefallen hat mir, dass sich EA bei der Geschichte diesmal weniger um die emotionale Seite kümmert. Stadtessen konzentriert man sich nun wesentlich mehr aufs Sportliche, was der Geschichte nur guttut. Dass das Ganze wieder erstklassig inszeniert ist, muss man dabei wohl nicht extra betonen, das sind wir von EA und insbesondere von The Journey ja beinahe nicht anders gewohnt. Somit ist The Journey: Champions, wie das dritte Kapitel offiziell getauft wurde, wieder ein Fest für alle Fußball-Fans und ein mehr als würdiger Abschluss der Saga um Alex. Ich bin schon jetzt gespannt, was sich EA nächstes Jahr für diesen Modus einfallen lässt, denn dass er einfach so wieder verschwindet, glaube ich kaum.

Der Goldesel unter den Spielmodi
Neben The Journey, das vor allem bei der Presse immer wieder für viel Aufmerksamkeit sorgt, ist der FIFA Ultimate Team-Modus, kurz FUT, wohl das absolute Zugpferd von FIFA. Seit Jahren generiert EA dank der gegen Echtgeld zukaufbaren Decks hiermit Unmengen von Geld. Dass dies dieses Jahr anders sein wird, ist kaum vorstellbar. Schließlich tut EA alles dafür, dass der Modus nie langweilig wird. Neben neuen ICONS wie Johan Cruyff, Eusébio oder Roberto Baggio, sollen dieses Jahr die Division Rivals, die die Online-Seasons ersetzen, dafür Sorge tragen. Tatsächlich sind die wöchentlich wechselnden Challenges, in denen man sich stets gegen ähnlich starke Spieler stellt, extrem motivierend. Schließlich möchte man nicht nur möglichst viele Wochenpunkte einfahren, damit man sich am Ende der Woche über einen besonderen Bonus erfreuen kann, nein, man will es auch in höhere Divisions oder sogar in die Weekend League schaffen, in denen es dann nochmal um besonders viel Prestige geht. Doch auch abseits der Division Rivals bietet FUT wieder eine Menge an Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, was sicherlich wieder einige dazu bringen wird, auch dieses Jahr wieder Geld für Decks auszugeben. Denn nach wie vor gilt: Wer wirklich konkurrenzfähig sein will, der kommt mit den paar Ingame-Kröten, die es zu gewinnen gibt, nicht weit. Doch wie ich schon während meines NHL 19-Tests geschrieben habe: „ob man wirklich nochmal extra Geld ausgeben möchte, das muss jeder für sich entscheiden.“. Und so lange es genügend Leute machen, warum sollte EA dann auf dieses Konzept verzichten? Denn auch wenn sich viele über Pay-2-Win oder Mikrotransaktionen im Allgemeinen ärgern (und dazu gehöre ich auch), so kann ich EA in gewisser Weise auch verstehen, dass sie hier auf dieses Konzept setzen. Als erfolgsorientiertes Unternehmen wären sie ja sonst auch schön doof.

Altbackene Karriere und Arcade-Spaß
Ganz ohne das lästige Thema Mikrotransaktionen kommt die Karriere daher. Leider ist das aber auch schon fast das einzig Positive, das man über diesen Modus berichten kann. Denn so viel Spaß es mir einmal gemacht hat, meinen Spieler oder gar mein gesamtes Team an die Spitze des Weltfußballs zu bringen, so altbacken wirkt dieser Modus mittlerweile. Neuerungen gibt es dieses Jahr gar keine, weshalb man das Geschehen dieses Jahr wieder auf die altbekannte Art und Weise erlebt. Ich hoffe wirklich sehr, dass sich EA diesem Modus in der Zukunft noch einmal widmet, denn ich würde gerne mal wieder mit einer Menge Spaß meinen 1.FC Köln nach ganz oben führen. Dass sich EA neben The Journey, FUT und der Champions League durchaus noch anderen Spielmodi widmet, beweist „Anstoß“. Dieser bietet nun nämlich nicht nur Statistik-Aufzeichnungen, sondern auch neuartige, arcadige Spielvarianten. Diese kann man in den Hausregeln einstellen und so zum Beispiel bestimmen, dass nur Tore zählen, die per Kopfball oder per Volley erzielt werden. Oder man bestimmt, dass etwa das dritte Tor in einem Match zum Sieg führt. Als ganz besonders spaßig stellten sich während der Testphase der Keine-Regeln- und der Survival-Modus heraus. Während man im ersteren endlich einmal die Blutgrätsche herausholen kann, ohne Angst davor zu haben, der Mannschaft damit zu schaden, muss beim Survival-Modus immer ein zufälliger Spieler den Platz verlassen, wenn das gegnerische Team ein Tor geschossen hat. So entstehen immer neue Herausforderungen und Situationen, die man im herkömmlichen Fußball normalerweise nicht hat.

Nicht alles ist so praktikabel, wie es sein sollte

Wie einst schon der legendäre Alfred „Adi“ Preißler sagte: „Entscheidend ist auf'm Platz“. Dieser Spruch gilt natürlich auch für FIFA 19, denn was nutzen einem all die schönen Spielmodi, wenn das Geschehen auf dem grünen (Kunst-)Rasen nicht zünden will? Glücklicherweise müssen wir uns aber auch in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Allzu große Veränderungen darf man sich aber auch nicht erhoffen, denn schon allein dem (professionellen) eSport geschuldet, bleibt der Kern des Spiels unangetastet. So wurde wieder einmal mehr vor allem Feintuning betrieben, so wie etwa beim Active Touch System. Auch wenn der Name gänzlich neu ist, versteckt sich dahinter eigentlich nur das System, das für die korrekte physikalische Darstellung von Ballannahmen und Ballkontakten zuständig ist. Das „neue“ Active Touch System soll genau diese Momente realistischer darstellen und obendrein für ein paar neue First-Touch-Kunststückchen sorgen. Im laufenden Spielbetrieb merkt man davon aber, ehrlich gesagt, kaum etwas. Es mag zwar sein, dass der Ball nun etwas mehr vom Fuß abprallt, aber gerade die neuen First-Touch-Tools, sind wie so oft eher schön anzusehen als praktikabel.
Letzteres kann man auch zu dem ebenfalls neu hinzugekommenen Abschlusstiming sagen. Es hört sich zwar gut an, dass man mit einem zusätzlichen, perfekt getimten Tastentipper aus beinahe jedem Schussversuch einen Weltklasseschuss machen kann, doch in der Praxis ist dies einfach kaum anwendbar. Zumindest habe ich es nur ganz selten geschafft, in der Hektik des Geschehens auch noch darauf zu achten, genau zum richtigen Zeitpunkt (den man entweder durch hartes „Skill-Training“ selber antizipieren muss oder bei eingeschalteter Hilfe anhand einer Leiste angezeigt bekommt) noch einmal den Schussknopf zu drücken – zumal das alles auch für kein nennenswert verändertes Spielgefühl sorgt und ohnehin kein Erfolgsgarant ist. EA hat wohl aber auch selbst erkannt, dass dieses neue System nicht allzu erfolgreich sein wird und bietet einem an, die präzisen Schüsse auch einfach abzuschalten (was ich auch dankend angenommen habe).
Welche Veränderung mir hingegen gut gefallen hat, sind die „dynamischen Taktiken“. Auch wenn einem die sowohl in der Ausführung als auch in der Präsentation, verblüffend an PES erinnern, ist es doch schön, dass man nun auch in FIFA endlich sowohl vor- als auch während des Spiels umfangreiche und vor allem detaillierte taktische Veränderungen vornehmen kann. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mit den fünf Voreinstellungen vorlieb nehmen musste. Nun kann man selbst bestimmen, wie die Defensive agieren soll, welche Formation nach einem Führungstreffer eingenommen werden oder ob Abwehr und Mittelfeld eng aneinander oder doch weiter auseinander stehen sollen. All dies sorgt nicht nur dafür, dass man das Gefühl hat, nun mehr Kontrolle über sein Team zu haben, nein, es sorgt obendrein auch für einen wesentlich taktischeren Spielverlauf, denn nun kann man wirklich auf jede Situation perfekt reagieren – wenngleich man auch sagen muss, dass PES 2019 einem noch immer ein paar taktische Finessen mehr erlaubt.

Authentischeres Gameplay
Ein weiteres neues Feature sind die sogenannten 50/50 Battles. Hinter diesem etwas martialischen Namen steckt eigentlich nichts weiter als ein System, das im 50:50-Verhältnis zwischen den Aktionen des Benutzers und den Spielerattributen der beiden im Zweikampf befindlichen Spieler ausrechnet, wer Zweikämpfe um den freien Ball für sich entscheiden kann. Auch wenn all dies natürlich im Hintergrund ausgerechnet wird, wirken die Zweikämpfe in der Tat etwas dynamischer und nicht mehr ganz so vorhersehbar.
Seinen Teil dazu bei trägt auch die wieder einmal verbesserte Real Player Motion Technology, die, angetrieben von der Frostbite Engine, nicht nur generell über zahlreiche neue Animationen verfügt und so etwa bei taktischen Abschirmbewegungen, Reaktionen nach Kollisionen und physischen Positionskämpfen für noch realistischere Bewegungen sorgt, sondern obendrein auch wieder einige neue spielerabhängige Animationen ins Spiel integriert. So wirken vor allem die Superstars wie Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Neymar noch authentischer.
Abgesehen davon wurden auch wieder Anpassungen am Dribbling (das nun nicht mehr so übermächtig erscheint), dem Spieltempo (das ein wenig entschleunigt wurde, dafür führen die Flanken dieses Jahr aber zu mehr Erfolg) und der KI (die nun noch besser Passwege zustellt oder auf unterschiedliche Spielsituationen reagiert) vorgenommen.
Insgesamt sorgen all diese Neuerungen, auch wenn sie nicht alle so greifen, wie sich EA das wohl vorgestellt hatte, für ein noch authentischeres und taktischeres Gameplay.

Tolle Grafik, tolle Atmosphäre
In Sachen Grafik und Präsentation habe ich eigentlich schon alle Neuerungen im Laufe dieses Tests genannt, denn viel mehr als die neu hinzugekommene Champions League, samt all ihren bekannten Einblendungen, und den ebenfalls schon genannten neuen Animationen, bietet FIFA 19 in dieser Hinsicht eigentlich nicht an. Dies ist aber wahrlich zu verschmerzen, denn die Frostbite Engine zaubert auch dieses Mal wieder ein toll aussehendes und flüssig laufendes Fußballspiel auf die Bildschirme. Dass bei den Gesichtern in erster Linie wieder bei den absoluten Superstars wie Cristiano Ronaldo oder Neymar darauf geachtet wurde, dass sie ihren realen Vorbildern so genau wie nur möglich nachempfunden sind und andere Spieler, vor allem aus unterklassigen Ligen, ihren Vorbildern hingegen nur in etwa ähneln, ist bei der schieren Masse an offiziell lizenzierten Mannschaften und Spielern vollkommen zu verstehen – zumal ansonsten nicht an ihnen gespart wurde, denn ganz egal ob es sich um Lionel Messi oder Sascha Bigalke von Unterhaching handelt, wenn sie erschöpft sind, sieht man es beiden sofort an, denn beide laufen dann wesentlich langsamer, machen auch mal eine Pause und sind obendrein auch noch verletzungsanfälliger.
Beim Sound gibt es ebenfalls nichts Neues zu berichten. Obwohl man sich so also auch dieses Jahr wieder auf die tolle Stadionatmosphäre freuen darf, die uns bereits in FIFA 18 so begeisterte, bedeutet dies aber leider auch, dass die deutschen Kommentatoren Wolf Fuss und Frank „Buschi“ Buschmann wieder ihre mittlerweile nur allzu bekannten Sprüche von sich lassen. Hier wäre eine umfangreiche Aktualisierung sicherlich mal angebracht, zumal ihre Kommentare mitunter wenig Sinn ergeben. Wenn ich in einer Partie fünf Minuten vor Schluss das 7:0 schieße, muss man nicht davon sprechen, dass man glaubt, dass die Partie nun entschieden sei. Einen besseren Job machen da wieder die englischen Kollegen, denen man durch den Wechsel der Sprache ja aber auch einfach zuhören kann.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Auch wenn nicht alle Neuerungen die Auswirkungen haben, die sich EA von ihnen erhofft hat, hat FIFA 19, für mich persönlich, auch dieses Jahr wieder die Meisterschaft um die beste Fußballsimulation für sich entschieden. Was das spielerische angeht, hat PES zwar immer noch die Nase vorn, doch selbst hier, wo FIFA früher weit hinterher hing, holt es dank der dynamischen Taktiken gewaltig auf und liegt wirklich nur noch um eine Nasenspitze hinter der Konkurrenz. Der Grund, weshalb EA dennoch wieder die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, ist in der Präsentation und natürlich im gigantischen Lizenzpaket zu finden. In beiden Dingen hängt FIFA seine Konkurrenz um Meilen ab, zumal man ihr dieses Jahr ja auch noch die wohl wichtigsten Lizenzen, nämlich die der Champions League, Europa League und des UEFA Super Cups abspenstig machen konnte. Nicht zu vergessen sei natürlich auch The Journey. Der Storymodus ist mittlerweile eine echte Bank und macht dieses Jahr sogar noch mehr Spaß als in den beiden Jahren zuvor.
Kurz gesagt: FIFA 19 bietet für Fußballfans das wesentlich umfangreichere Paket, das eben nicht nur spielerisch Spaß bereitet, sondern auch abseits des Platzes für sehr viel Authentizität sorgt.

FIFA 19 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.9375 Grafik: 8.50
Sound: 8.50
Steuerung: 9.50
Gameplay: 9.25
Wertung: 8.9375
  • Riesiges Lizenzpaket..
  • … das nun auch die Champions League, Europa League und den UEFA Super Cup beinhaltet
  • Toller Abschluss von Alex' Geschichte
  • Viele Spielmodi
  • Dynamische Taktiken
  • FUT noch immer mit Pay-2-Win-Komponente
  • Nicht alle Neuerungen funktionieren so, wie sich EA das wohl erhofft hatte
  • Nur Superstars auf den allerersten Blick erkennbar
  • Deutsche Kommentare passen nicht immer zum Spielgeschehen
  • Grafisch und soundtechnisch keine Veränderungen

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Rezension vom: 02.10.2018
Kategorie: Sport
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