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Overcooked! 2

Entwickler: Team17
Publisher: Sold Out Sales & Marketing Limited

Genre: Partyspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 30 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
logo

Liebe geht durch den Magen, das wusste schon meine Oma. Hass scheint allerdings auch durch den Magen zu gehen, denn selten hat ein Spiel soviel Hassliebe ausgelöst wie seinerzeit Overcooked!. Freundschaften und Beziehungen sind an dem CoOp-Kochprogramm zerbrochen und dennoch hat sich der Titel in alle Herzen gespielt. Kaum verwunderlich also, dass es nun auch Teil 2 gibt. Aber sollte man sich mit den Leuten, mit denen man sich gerade erst wieder versöhnt hat, schon wieder in die Küche wagen?

Meinung:


Wieder einmal steht die Welt vor dem Abgrund, weil der Zwiebelkönig nicht genau aufgepasst hat. Als er aus dem Neco-NomNom-Icon vorliest, erhebt sich eine Armee von Unbroten, die die Welt in Unheil und Chaos stürzen will. Um sie aufzuhalten, müssen wir ihre leeren Mägen mit allerlei Speisen füllen. Ist ja kein Problem, wir haben ja die Unterstützung unserer Freunde, nicht wahr?

Wer will fleißige Handwerker sehen?
Prinzipiell ist Overcooked! 2 genauso simpel gestrickt wie sein Vorgänger. Unsere zwei bis vier Köche laufen in ihrer Küche herum und bekommen Bestellungen, die abgearbeitet werden müssen. Alle Aktionen bestehen dabei aus Nehmen, Absetzen, Benutzen oder Werfen. Ja, Zutaten können nun auch geworfen werden, was nach einer Kleinigkeit klingt, in Aktion aber das gesamte Geschehen auf den Kopf stellt. Nach anfänglicher Skepsis wurde schnell jede Möglichkeit zum Werfen genutzt, um noch die letzten Sekundenbruchteile einzusparen. Zutaten müssen von ihren Lagerorten zu Schneidbrettern gebracht und dort kleingehackt werden, bevor sie in den Kochtopf kommen, um anschließend, auf einem Teller drapiert, über die Theke zu wandern. Dreckiges Geschirr muss danach noch abgespült werden, damit man es erneut benutzen kann. Klingt zunächst einfach, was es auch wäre, wenn nicht alles auf einem knappen Zeitlimit laufen würde. Nicht nur das Zeitlimit des Levels bringt die Köche hierbei ins Schwitzen, denn das Essen darf natürlich auch nicht anbrennen oder gar zu spät ausgeliefert werden. Bestellungen, die in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden, bringen Bonuspunkte, während Bestellungen, die zu lange dauern, ein paar Miese bedeuten.

Zu viele Köche...
Hektik wird in der Küche groß geschrieben und während jeder Level nicht nur mit einem neuen Küchenlayout aufwartet, mit dem man sich schnell vertraut machen muss, passieren zwischendurch immer wieder unschöne Dinge. Da brechen Feuer aus, die gelöscht werden müssen, ganze Küchenbereiche verschieben sich oder man wird von Autos überfahren. Am Ende wird die Performance mit einer Wertung von bis zu drei Sternen versehen, wobei jeder Level auch ein geheimes Ziel hat, das eine Kevin-Herausforderung freischaltet. Leider gibt es überhaupt keinen Hinweis, welche Anforderungen man erfüllen muss, sodass man entweder gezwungen ist, die Level so lange zu wiederholen, bis man zufällig das Richtige gemacht hat oder man schaut in einen Guide im Internet. Das ist unnötig kompliziert und ein dezenter Hinweis hätte schon einen großen Unterschied gemacht.

Mode à la carte
Falls man es sich mit dem ersten Teil bereits bei seinen Freunden verscherzt hat, kann man nun auf den Onlinemodus zurückgreifen. Eine Gruppe kann aus einem Mix aus lokalen und Online-Mitspielern bestehen, wobei allerdings betont werden muss, dass ein Großteil des Spaßes damit zusammenhängt, sich gegenseitig anzuschreien, was online einfach nicht so gut rüberkommt. Bei der Switch-Version kommt noch erschwerend hinzu, dass es keinen Voice Chat gibt und nur über ein Emote-System kommuniziert werden kann. Wer sich selbst gerne anschreit, kann auch allein spielen. Im Singleplayer werden trotzdem zwei Köche gespielt, zwischen denen hin- und hergeschaltet werden kann. Klingt seltsam, fühlt sich auch seltsam an und spielt sich nicht wirklich gut. Man kann zwar ein paar Laufwege im Vergleich zu nur einer gesteuerten Figur einsparen, aber so wirklich ist damit nichts gewonnen. Das Ganze wird dadurch eher noch hektischer, als es eh schon ist.

Rezeptvielfalt
In Overcooked! 2 gibt es allerhand zu tun. Die Kampagne allein umfasst mehr als 40 Level, in denen drei Sterne geholt werden wollen und 25 Köche möchten gerne freigeschaltet werden. Im Arcade-Modus werden zufällige Level ausgewählt und im Versus-Modus spielen zwei Spieler jeweils gegeneinander, wobei jeder Spieler zwei Köche - wie im Singleplayer - steuert. Nachdem dieses Schema im Singleplayer nicht überzeugen kann, ist es im Spiel gegeneinander umso amüsanter. Nicht nur wetteifern die Spieler um fertiggestellte Bestellungen, sie können sich auch gegenseitig Zutaten stibitzen oder werden auf bestimmte Bereiche begrenzt. Die Level fallen hier recht abwechslungsreich aus und kompetitive Onlinespielen erweitern die Wiederspielbarkeit, die eh schon sehr hoch ist, noch immens.

Technik
Technisch gibt es nichts zu bemängeln. Die Grafik ist immer noch sehr knuddelig, was auch zur humorvollen Geschichte passt und die Steuerung ist simpel genug, um trotz Hektik gut von der Hand zu gehen. Selbst wenn sich zwei Spieler einen Controller teilen, um zwei Köche zu spielen, funktioniert das erstaunlich gut. Auf der PS4 gab es online keinen Lag zu spüren und der Sound ist vermutlich ganz nett, aber man nimmt ihn kaum wahr, da Overcooked! 2 eben doch ein sehr lautstark kommunikatives Spielerlebnis ist.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf Fans des ersten Teils können bei Overcooked! 2 bedenkenlos zugreifen. Das Gameplay wurde verfeinert und wartet mit der Möglichkeit, Zutaten zu werfen und einer Fülle an verrückten Umständen in den Küchen auf, die immer wieder für neues Chaos sorgen. Der Onlinemodus ist eine willkommene Dreingabe, die vor allem gegeneinander besonders gut funktioniert. Kooperativ sind Freunde auf der heimischen Couch aber immer noch die beste Art, das Spiel zu spielen. Der Singleplayer-Modus, bei dem man zwei Köche steuert, taugt leider wie auch beim Erstling überhaupt nicht.

Overcooked! 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots












Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.875 Grafik: 8.00
Sound: 7.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.50
Wertung: 7.875
  • Man kann jetzt werfen
  • Noch verrücktere Küchen
  • Onlinemodi
  • Chaos pur
  • Singleplayer ist öde
  • Kein Voice Chat auf der Switch

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Rezension vom: 25.09.2018
Kategorie: Partyspiele
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