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Red Faction Guerrilla Re-Mars-tered

Entwickler: THQ Nordic
Publisher: THQ Nordic

Genre: Action
USK Freigabe: keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 21,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One, Xbox One X

Inhalt:

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Die Menschheit hat es in der Zukunft geschafft, den Mars zu besiedeln. Doch auch wenn der Planet umgewandelt wurde, damit man ohne Atemhilfe auf ihm leben kann, ist das Überleben selbst alles andere als einfach, denn die EDF, die Earth Defense Force, hat die Kontrolle über die Welt an sich gerissen und sie in einen Polizeistaat verwandelt. Allerdings gibt es solche, die sich gegen die Unterdrücker zur Wehr setzen, nämlich die Red Faction und du unterstützt sie im gerechten Kampf.



Meinung:

Es war einmal auf dem Mars
Heutzutage kennt man den Entwickler Volition vor allem durch die Saints Row-Serie und Agents of Mayhem. Dabei waren sie früher eher als Schöpfer der Red Faction-Reihe bekannt. In jener Videospielserie berichteten sie davon, wie sich die Bewohner des Mars zu der titelgebenden Organisation zusammenschlossen und wiederholt gegen diverse Unterdrücker antraten. Das Ende kam mit dem 2011 erschienenen Spiel Red Faction: Armageddon, welches ein Reinfall war und enttäuschende Bewertungen erhielt.

Aus der ganzen Reihe gilt Red Faction: Guerrilla als der beste Teil überhaupt. Dementsprechend war es auch logisch, dass, als THQ Nordic die Rechte kaufte, es ein Remake von diesem Spiel geben würde. Jetzt ist das Spiel unter dem Titel Red Faction Guerrilla Re-Mars-Ted draußen, wobei diese Fassung von Kaiko Games entwickelt wurde.

Es lebe die Zerstörung!
Man spielt Alec Mason, einen Bergbauingenieur, der auf dem Mars eintrifft, um gemeinsam mit seinem Bruder Dan ein neues Leben aufzubauen. Doch dann wird dieser von der EDF ermordet und Alec schließt sich der Red Faction an. Als neuestes Mitglied dieser Gruppierung tut man das, was man am besten kann: Dinge zerstören. Die Story wird dabei ziemlich platt und vorhersehbar erzählt.

Was die Red Faction-Reihe von anderen Action-Titeln abhob, war die Tatsache, dass man die Umgebung, speziell Häuser, komplett zerstören konnte. In Red Faction: Guerrilla beschränkt sich die Destruktivität allerdings nur auf Behausungen, was dem Zerstörungsspaß jedoch nicht schadet. Nicht ohne Grund ist Alec von Beginn an mit Minen ausgestattet, die er an strategische Orte werfen und aus der Entfernung zünden kann. Das ermöglicht die Geomod 2.0-Engine. In der Tat ist es so, dass diese Möglichkeit, (fast) alles zu zerstören, auch heute noch Spaß macht, solange man nicht zu sehr über das physikalische Verhalten der beschädigten Gebäude nachdenkt, denn das ist nicht mehr immer nachvollziehbar. Es kann oft genug geschehen, dass ein Gebäude eigentlich zusammenkrachen müsste, aber aus irgendeinem Grund die schon ziemlich stark lädierten Wände alles zusammenhalten.

Vive la Resistance!
Das Spiel besteht aus unterschiedlichen Arealen, die man nach und nach von der EDF befreien muss, um weiterzukommen. Dazu gibt es viele verschiedene Missionsziele, die man erfüllen muss. Mal gilt es, Gebäude zu zerstören, mal Geiseln zu befreien und dann gibt es auch noch Aufträge, die die Hauptstory weitertreiben. Es gibt viel zu tun, wobei die Missionen wohltuend abwechslungsreich sind. Dabei hat alles, was man tut, Auswirkungen auf den Widerstand. Ist man erfolgreich, nimmt der Einfluss der EDF ab und immer mehr und mehr Leute schließen sich spontan der Faction an.

Zur Bekämpfung der Unterdrücker hat man nicht nur Minen zur Verfügung, sondern auch viele andere Waffen, die man im jeweiligen Stützpunkt des Widerstands jederzeit wechseln kann. Dass dabei die Munition ebenfalls vollständig aufgefrischt wird, ist ein netter Bonus.

Ich liebe die Zerstörung!
Ebenso kann man die vielen diversen Fahrzeuge steuern. Quasi jedes Vehikel, welchem man im Spiel begegnet, lässt sich übernehmen und lenken. Auch hier ist die Abwechslung enorm, da einige Vehikel einen gesonderten Schützenplatz besitzen, andere hingegen schwere LKWs sind. Der Höhepunkt ist sicherlich, wenn man einen schweren Mech steuern kann, der wirklich alles in seinem Weg plattwalzt.

Das Gameplay macht Spaß, eben wegen der vielfältigen Möglichkeit, alles zu zerstören, was einem im Weg ist. Doch der Spielspaß wird durch diverse Fakten getrübt. Da sind zum einen die extrem langen Ladezeiten zu nennen, denen man sich ausgesetzt sieht. Sobald man in einem Areal ist und nicht zwischendurch stirbt, ist man diesem Problem nicht ausgesetzt. Wenn allerdings ein Spielstand geladen wird, darf man sich auf eine gewisse Wartezeit einrichten.

Die Grafik sieht zwar zunächst gut aus, hat jedoch auch ihre Schwächen. Man merkt dem Spiel seinen Ursprung aus der letzten Konsolengeneration an, auch wenn die Entwickler von Kaiko Games sich Mühe bei der Adaption gegeben haben. Selbst eine 4K-Auflösung für Besitzer einer Xbox One X wurde spendiert. Trotzdem kommt es zu Framerateeinbrüchen, sogar in den Zwischensequenzen. Objekte und Details tauchen mit Verspätung auf.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen
Die Idee, Red Faction Guerrilla als Re-Mars-Tered Version wieder neu herauszubringen, war im Prinzip gut. Das grundlegende Spielprinzip, mit der frei zerstörbaren Umgebung, macht auch heute Spaß. Da kann man die schwache Geschichte verschmerzen. Der Kampf gegen die EDF ist vielfältig und abwechslungsreich inszeniert worden, doch die langen Ladezeiten und die schwache Grafik, trotz oder gerade eben bei der 4K-Auflösung, enttäuschen.

Fazit von Stefan Heppert:stefan_1
Ich kann mich meinem Kollegen Götz Piesbergen nur anschließen. Ich hatte damals sogar das Vergnügen Red Faction: Guerilla für uns zu testen und war hellauf begeistert, sodass ich das Spiel danach sogar noch zwei weitere Male durchgespielt habe. Obwohl man meinen könnte, dass mein Kontingent an dem Spiel danach erreicht sei, hatte ich mit der Re-Mars-Tered Version wieder eine Menge Spaß. Das alles nochmal in verbesserter Grafik erleben und vor allem zerstören zu dürfen, war wirklich unterhaltsam, auch wenn optisch sicherlich noch etwas mehr drin gewesen wäre und auch, dass die Ladezeiten so lang ausfallen, ist ein Dämpfer. Für all diejenigen, die die Original-Version nicht kennen, ist die Red Faction Guerrilla als Re-Mars-Tered Version aber dennoch absolut empfehlenswert.

Red Faction Guerrilla Re-Mars-tered - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.75 Grafik: 7.00
Sound: 8.25
Steuerung: 8.00
Gameplay: 7.75
Wertung: 7.75
  • Zerstörungsspaß pur
  • Gut inszenierte Action
  • Viele unterschiedliche Vehikel
  • Immer wieder Lags, auch in den Cutscenes
  • Lange Ladezeiten
  • Schwache Grafik

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Rezension vom: 19.07.2018
Kategorie: Action
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