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Ys Origin

Entwickler: Nihon Falcom
Publisher: Download

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis: 19,99 €

Systeme: Xbox One

Inhalt:

Ys_Origin_logo

Die Zwillingsgöttinnen sind verschwunden! Eine Katastrophe für das Land Ys, das sich im Krieg mit den Dämonen befindet. Um die beiden Göttinnen zu finden, wird eine Expedition ausgeschickt, die die Spur der beiden bis zum Teufelsturm verfolgt, dem Stützpunkt der Dämonen. Was wird die Helden dort erwarten?



Meinung:

Der Ursprung kommt nach dem Anfang
Die Ys-Reihe existiert jetzt schon seit dem Jahr 1987, als in Japan der erste Teil für die damaligen Computer herauskam. Weltweit wurde die Serie ein Jahr später bekannt, als sie auf das Master System portiert wurde. Seitdem sind viele verschiedene Teile für alle möglichen Plattformen, unter anderem die PS4, die letztes Jahr mit Ys VIII beglückt wurde, herausgekommen.

Ys Origin ist in der Kontinuität der Reihe der allererste Teil und er hat eine lange Geschichte hinter sich, denn ursprünglich ist das Game bereits 2006 in Japan erschienen, damals noch von Nihon Falcom entwickelt, die die Geschicke der Serie lenken und leiten. Erst sechs Jahre später, 2012, brachte Xseed Games das Game weltweit heraus. Erst 2017 wurden die PS4 und die PS Vita mit einer Fassung bedacht, für die DotEmu zuständig war. Jetzt schreiben wir 2018 und seit kurzer Zeit gibt es auch noch eine Xbox One-Fassung, 12 Jahre, nachdem das Spiel ursprünglich erschienen ist.

Man sieht ihnen das Alter aber an!
Wie der Titel schon sagt, handelt es sich hierbei nicht um ein Remake oder ein Remaster. Das merkt man auch am Intro, das im "schönen" 4:3-Format erscheint. Aber keine Bange: Der Rest des Spiels ist in 16:9, wobei man trotzdem grafisch gesehen keinen Überflieger erwarten darf, da Ys Origin, wie bereits gesagt, ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Das Spiel ist ein Action-RPG. Man hat zu Beginn die Wahl zwischen zwei Figuren. Das ist zum einen die Kriegerin Yunica Tovah, die mit einer Kampfaxt unterwegs ist. Sie selbst kann keine Magie ausüben und ist daher auf ihre Waffen angewiesen. Die zweite Spielfigur ist der Magier Hugo Fakt, der mit Hilfe seines Zauberstabs und zweier magischer Satelliten, den Faktischen Augen, Schüsse abfeuern kann. Hat man die Story mit beiden Figuren durch, schaltet man eine Dritte frei, die Kralle. Er ist zunächst ein unbekannter Charakter, der so genannt wird, weil er zwei Metallkrallen trägt, mit denen er rasch angreifen kann.

Fern, nah, ganz nah
Alle drei Spielfiguren steuern sich entsprechend unterschiedlich. Während man mit Hugo Fakt aus der Entfernung angreift, ist Kralle vor allem ein Nahkämpfer, der auf Geschwindigkeit setzt. Yunica kann man entsprechend zwischen den beiden setzen. Außerdem besitzen alle drei unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Hugo kann eine Blase um sich herum erzeugen, die ihn einerseits schützt, aber andererseits auch weiter springen lässt. Yunica hingegen erzeugt eine Aura, mit der sie nur die Hälfte an Schaden kassiert. Den Fähigkeiten gemein ist, dass sie im Game selbst teilweise zum Lösen von Puzzles eingesetzt werden.

Auch die Story, die die drei erleben, wird unterschiedlich erzählt, wobei allen drei gemeinsam ist, dass sie sich von unten nach oben im Turm durchkämpfen müssen. Dabei bekämpfen sie natürlich ebenfalls ein und dieselben Bosse, die man mit ein und derselben Taktik besiegen kann. Was am Ende verhindert, dass das Geschehen deshalb zu langweilig wird, ist die Geschichte sowie die Charakterisierungen. So begegnet Hugo Fakt während seiner Reise durch den Turm wiederholt mysteriösen Menschen, die nicht aus derselben Heimat kommen wie er.

Wie lange noch, bis ich speichern kann?
Der Teufelsturm ist der Handlungsschauplatz des Spiels und gleichzeitig ebenso Quelle einiger Probleme, die Ys Origin hat, denn man kann nur an den dort weit verstreuten Göttinnenstatuen speichern, die allerdings manchmal sehr weit auseinanderliegen. So muss man sich durch die teilweise langen Level kämpfen, in der Hoffnung, dass möglichst bald der nächste Speicherpunkt kommt, wobei es allerdings auch passieren kann, dass man an diesem aus Versehen vorbeiläuft, weil eben die aktuelle Etage sehr verzweigt und weitläufig ist. Da sich einige Designelemente immer wiederholen, kann es schnell passieren, dass man den Überblick verliert, denn leider gibt es in dem Spiel überhaupt keine Übersichtskarte, was selbst zu dem Zeitpunkt, als das Game ursprünglich herauskam, im Prinzip Standard war.

Die Spielsprache kann man auch auf Deutsch einstellen, was sehr löblich ist. Nur darf man nicht erwarten, dass man auch eine Synchronisation erhält, da das gesamte Spiel eine Fantasysprache enthält, die man zum Beispiel im Intro hört. Ansonsten gibt es nur Geräusche, die ein wenig an Zelda erinnern. Dafür kann immerhin die Musik überzeugen, die einige gute Stücke aufweist.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Ys Origin hat definitiv seine Macken. Das Fehlen einer Karte und die Speicherpunkte, die sehr weit auseinanderliegen, zählen mit dazu. Auch die sich wiederholenden Bosskämpfe gefallen nicht, aber die Story und die Atmosphäre reißen das raus. Die Charaktere gefallen und die Grafik, auch wenn diese auf Grund des Alters kein Überflieger ist, hat ihren eigenen Charme.



Ys Origin - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots










Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.5625 Grafik: 7.50
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 6.75
Wertung: 7.5625
  • Spiel hat einen gewissen Charme
  • Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Spielweise
  • Gute Musik
  • Keine Kartenfunktion
  • Speicherstationen liegen weit auseinander
  • Veraltete Grafik

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Rezension vom: 20.04.2018
Kategorie: Rollenspiele
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