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de Blob 2

Entwickler: Blitworks
Publisher: THQ Nordic

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 28,95 €

Systeme: PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
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Ende letzten Jahres brachte THQ Nordic eine aufgehübschte Version von de Blob für die PS4 und Xbox One heraus. Anscheinend war das Vorhaben erfolgreich, denn vor wenigen Tagen veröffentlichten sie auch den zweiten Teil. .

Meinung:

Spielerisch und storytechnisch unterscheiden sich die HD-Version und die 2011 erschienene Originalversion von de Blob 2 nicht. Folgerichtig kehrt auch hier wieder der im ersten Teil besiegt geglaubte Genosse Schwarz samt seinen INKT-Schergen zurück. Diesmal haben sie Prisma City der Farbe beraubt und sie unter ihr graues Joch gezwungen. Ein weiteres Mal liegt es in Blobs Hand, die Stadt wieder bunt und fröhlich einzufärben.

Mit der Farbe kehrt das Leben zurück
Um dieses zu schaffen, taucht der ungewöhnliche Held in Farbbrunnen, springt auf Farbbots und färbt durch Berührung Häuser, Bäume, Straßen, Autos und vieles Weitere wieder ein. Hat man einen ganzen Häuserkomplex eingefärbt, kommen dessen Bewohner hinaus. Sobald man auch sie mit einer kurzen Berührung eingefärbt und so aus ihren grauen Anzügen befreit hat, springen und tanzen sie fröhlich auf den Straßen herum. Nach und nach wird die einst graue Spielwelt so immer bunter, was sich auch in der immer lauter und lebensfroher werdenden Musik widerspiegelt.

Meist freie Hand
In den zwölf Levels, die der Kampf gegen Genosse Schwarz andauert, hat man im Prinzip freie Hand, in welchen Farben man die Spielwelt einfärben möchte. Zur Auswahl stehen einem dabei die Grundfarben Rot, Gelb und Blau. Durch Mischen der Farben kann man aber etwa auch Grün oder Orange erzeugen und die Spielwelt in diesen Farben erstrahlen lassen. Nur wenn durch eine Mission, von denen es pro Abschnitt natürlich auch einige gibt, vorgegeben wird, dass man ein Gebäude in einer bestimmten Farbe streichen soll, muss man sich daran halten.

Es ist eben für Jüngere
Neben Missionen erwarten einen in jedem Level natürlich auch die INKT-Schergen. Allzu große Probleme bereiten einem diese aber nicht, schließlich sind sie alle durch eine Sprungattacke, die mit einem einzigen Knopfdruck ausgeführt wird, schnell besiegt. Für größere Gegner benötigt man dafür zwar eine bestimmte Portion Farbe, doch auch das kein Problem.
An diesem System ändert sich auch im Laufe des Spiels nichts mehr. Zwar kommen immer neue Gegnertypen hinzu, doch bis auf die Tatsache, dass sie etwa mehr Farbe oder mit einer bestimmten Farbe angesprungen werden sollen, bleibt alles beim Alten. Das ist auch das große Problem des Spiels – für geübte Spieler dürfte der Schwierigkeitsgrad gen null tendieren. Daran ändern auch die auflockernden Untergrund-Abschnitte nichts. In diesen, in wichtigen Gebäuden oder in der Kanalisation ablaufenden, Abschnitten wird das Spiel zu einem klassischen 2D-Sidescroller, in dem wir über Fallen und auf Gegner springen und zahlreiche Schalterrätsel lösen müssen. Diese Abschnitte sind in der Tat auch etwas anspruchsvoller, als es in der offenen Welt der Fall ist, doch eine echte Herausforderung sind auch sie nicht. Man darf aber eben auch nicht vergessen, dass das Spiel vornehmlich für die jüngere Zielgruppe erschaffen wurde und für die ist der hier vorgegebene Schwierigkeitsgrad genau richtig. Aus diesem Blickwinkel betrachtet sind auch das Navigationssystem, das uns nicht nur den Weg zur nächsten Aufgabe, sondern auch zum nächsten Farbpool weist, sowie die an vermeintlich schweren Stellen vorzufindenden Power-Ups vollkommen okay. Wer der älteren Zocker-Generation angehört und es etwas schwerer haben möchte, kann auf die letzten beiden Dinge ja freiwillig verzichten, wodurch das Spiel zumindest hin und wieder etwas herausfordernder wird.

Gemeinsam einfärben

Ich für meinen Teil habe es aber ehrlich gesagt genossen, mal nicht andauernd um mein virtuelles Leben zittern zu müssen und stattdessen nach einem stressigen Arbeitstag ein Level in aller Ruhe einfärben zu können und mir danach die lustigen kleinen Videos ansehen zu können – da war jeder Stress schnell verflogen und wieder gute Laune angesagt. Noch spaßiger wird das Ganze nur, wenn man im kooperativen Split-Screen-Modus gemeinsam mit jemanden, im Idealfall natürlich das jüngere Geschwisterlein oder das eigene Kind, die Stadt einfärbt.

One-Spieler aufgepasst
Wer technisch einen Quantensprung zwischen der Original- und der HD-Version erhofft hat, muss leider enttäuscht werden. Auch aufgrund des eher comichaften Looks sind die Unterschiede zwischen der 2011 erschienen und der nun veröffentlichten Version beinahe zu vernachlässigen. Es ist sogar so, dass die Pop-ups die bereits früher negativ auffielen, auch diesmal wieder zu beobachten sind. Nicht nur deswegen sollten insbesondere Xbox One-Spieler überlegen, ob sich der Kauf lohnt. Schließlich ist auch das Original dank Abwärtskompatibilität auf der One spielbar und im Vergleich zur HD-Version kostet diese sogar rund zehn Euro weniger. Ein weiterer Vorteil der abwärtskompatiblen Version: Sie verfügt über stereoskopisches 3D, welches die neue Version vermissen lässt.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert de Blob 2 war vor sechs Jahren ein kunterbunter Spaß und ist es auch heute noch. Wenn man die monotone Welt in Farbe taucht und das Leben nach und nach auf dem Bildschirm erwacht und dazu auch noch die Musik immer weiter aufdreht, kommt ganz automatisch gute Laune auf – auch wenn die Herausforderung dabei auf einem sehr überschaubaren Level bleibt.
Leider sind die technischen und spielerischen Neuerungen der HD-Version aber zu vernachlässigen, weshalb Xbox One-Spieler auch getrost die abwärtskompatible Originalversion kaufen können. Diese unterscheidet sich von der HD-Version nur marginal, macht genauso viel Spaß und kostet obendrein auch noch zehn Euro weniger als die HD-Version. So oder so, von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

de Blob 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.9375 Grafik: 8.00
Sound: 8.25
Steuerung: 8.50
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.9375
  • Kunterbunte Präsentation
  • Witzige Zwischensequenzen
  • Gut funktionierende Steuerung
  • 2D-Abschnitte
  • Musik passt sich dem Spielgeschehen an
  • Kaum Neuerungen gegenüber der Originalversion
  • Pop-ups
  • Zu wenige Herausforderungen
  • Es fehlt an Abwechslung

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Rezension vom: 09.03.2018
Kategorie: Adventure
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