Splashpages  Home Games  Rezensionen  Rezension  The Nightfall
RSS-Feeds
Podcast
http://splashgames.de/php/images/spacer.gif
In der Datenbank befinden sich derzeit 2.821 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...
Rezensionen Splash! Hits Covergalerie Checkliste

The Nightfall

Entwickler: VIS Games
Publisher: Silent Future

Genre: Adventure
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis: 22,99 €

Systeme: PC

Testsystem: Windows 8.1; Intel Core i7-3770K CPU @ 3.50GHz; 16 GB RAM Arbeitsspeicher; NVIDIA GeForce GTX 770

Anforderungen: Windows 7+ 64bit; Intel® Core™ 2 Duo / AMD® Athlon™ X2, min. 2.8 GHz; 8 GB RAM Arbeitsspeicher; Nvidia® / AMD® with 2048 MB memory

Inhalt:

Nightfall_header

Vicotria verbringt die erste Nacht in ihrem neuen Haus alleine. Ihr Mann und die Kinder werden erst am nächsten Morgen zu ihr stoßen. Noch zehn Stunden bis zum Tagesanbruch. Damit kann der Grusel beginnen.



Meinung:

Nach Pineview Drive, Passing Pineview Forrest und Obscuritas hat VIS Games nun ein neues Horror Game auf den Markt gebracht. In The Nightfall erwartet uns dieses Mal ein typisches Horrorabenteuer in unseren eigenen vier Wänden. Von flackernden Lichtern und knarrenden Türen über gruselige Puppen, einem Dreirad sowie einem Mädchen mit langen braunen Haaren im weißen Nachthemd ist alles dabei. Und um das Ganze zu toppen: Ein Clown darf auch nicht fehlen.

20 Uhr
Victoria befindet sich in der Diele ihres neuen Hauses. Der Anrufbeantworter läuft. Ihr Mann berichtet ihr, dass er erst morgen anreisen würde und sie eine schöne Nacht im Haus haben solle. Somit beginnt eine lange Nacht für Victoria, denn sie wird wohl die nächsten 10 Stunden kein Auge zumachen können.

Das Spiel beginnt sehr ruhig; man hat Zeit, das Haus zu durchsuchen, jeden Schrank zu öffnen, in denen man CDs, Kerzen, Batterien und Streichhölzer finden kann und am Ende jeder halben Stunde spawnt eine mysteriöse Nachricht, die meist beim Lesen die nächste halbe Stunde einläutet.

Der Eismann kommt
Die Story des Spiels ist auch eine typische Horrorspielstory. Ohne ins Detail zu gehen: Es handelt sich um einen Clown in einem Eiswagen, der nun seinen Schabernack mit uns treibt. Dabei kann er uns kontrollieren, wie er möchte, Gegenstände bewegen, Luftballons spawnen lassen oder uns im Haus einsperren. Es gibt einige Handlungen des Clowns, die ich wirklich cool fand und auf die ich aus Spoilergründen nicht eingehen möchte. Was allerdings auffällt ist, dass in diesem Spiel besonders viele typische Horrormotive benutzt werden: Sich bewegende Puppen, ein Dreirad, ein Clown, ein „The Ring“-Mädchen. Ein bisschen nach dem Motto: viel hilft viel, jedoch warum nicht die wahrscheinlich bestehenden Ängste der Spieler ausnutzen? Ich fand die Entscheidung, bestehende Motive zu nutzen, nicht verkehrt. 

Von Grusel zu Frustration
Insgesamt beruht das Spiel auf einer Mischung aus subtilem Grusel, wie z.B. einer anspannenden Geräuschkulisse, wandernden Gegenständen und flackernden Lichtern, sowie mehreren größeren Schockern bis hin zu Jumpscares. Eine gute Mischung, wobei vor allem in den späten Stunden der Nacht das Spiel an Fahrt aufnimmt. Das Spiel schafft eine Atmosphäre, bei der man sich vor dem Rechner anspannt und merkt, dass das Spiel einen nicht kalt lässt. Jedoch schafft es das Spiel nie, diese erzeugte Anspannung aufrechtzuhalten, denn es gibt zu viele Stellen, in denen man nicht weiß, was man gerade tun soll und minutenlang wütend auf der Suche nach einem Hinweis oder einer neuen Nachricht durchs Haus irrt. Meine Spielzeit betrug neun Stunden und davon habe ich bestimmt zwei bis drei Stunden frustriert das Haus durchsucht. So zum Beispiel als unser Hamster aus seinem verschlossenen Käfig, aus dem verschlossenen Zimmer in die verschlossene Küche ausbüchste und sich dort im Kühlschrank versteckte. Da die Tonspur allerdings suggeriert, dass der Hamster fröhlich durchs ganze Haus tapst, habe ich wirklich lange gebraucht, um ihn zu finden. Genauso sind manche neu auftretenden Nachrichten sehr subtil versteckt, sodass auch diese leicht übersehen werden. Hier hätte ich mir auffälligere Zettel gewünscht, da die Suche einen sehr im Spielfluss ausbremst.

Die Atmosphäre
Die Geräuschkulisse bei The Nightfall fügt sich allerdings astrein ins Spielgeschehen ein. Bellende Hunde, Schrittgeräusche, anspannende Musik: Alles hilft dabei, eine gruselige Atmosphäre zu schaffen. Nur, wie schon oben erwähnt, bleibt diese nie aufrecht, denn auch wenn die Geräusche weiterhin da bleiben, erging es mir so, dass ich irgendwann abgestumpft bin und die Geräusche nicht mehr als gruselig empfand. Auch die Synchronstimmen wirken sehr plump. Ich hatte oft das Gefühl, dass dort jemand etwas abliest und konnte es deswegen nicht ganz ernstnehmen. Schade…



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Matthias Höhn
Meine Meinung zu The Nightfall ist gemischt. Das Spiel braucht eine Weile um in Fahrt zu kommen, ist dann eine kurze Zeit sehr spannend, um dann ohne große Überraschung zu enden. Es gibt Punkte, die mich während des Spielens frustriert haben, wie das lange Suchen nach Hinweisen oder Nachrichten, sowie die Synchronstimmen. Andererseits gefiel mir das Motiv des Spiels mit einem Clown und einiger seiner Gruseltaten. Trotzdem würde ich wohl Obscuritas The Nightfall vorziehen.


The Nightfall - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Matthias Höhn

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.125 Grafik: 6.00
Sound: 7.50
Steuerung: 6.00
Gameplay: 5.00
Wertung: 6.125
  • Typische Horrormotive
  • Spannende Atmosphäre
  • Viel Frustration
  • Nur eine kurze Weile spannend

Persönlichen Bookmark setzen für diese Seite
Diese Seite als Bookmark bei Blinklist hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei del.icio.us hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Digg hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Fark hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Furl hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Google Bookmarks hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Mister Wong hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei myYahoo hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Netscape hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Newsvine hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Reddit hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei StumbleUpon hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Technorati hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Yigg hinzufügen  
Oder diesen Dienst benutzen: Social Bookmark Button

Rezension vom: 13.02.2018
Kategorie: Adventure
«« Die vorhergehende Rezension
Nightmares from the Deep 3: Davy Jones
Die nächste Rezension »»
The Longest Five Minutes
Die Bewertung unserer Leser für dieses Game
Bewertung: Keine Bewertung vorhanden
Bewertung
Du kannst dieses Game hier benoten. Wohlgemerkt soll nicht die Rezension, sondern das Game an sich bewertet werden! Du hast also dieses Game gespielt? Dann bewerte es hier. Die Benotung erfolgt mit Sternen. Keine Sterne entsprechen der Schulnote 6. Fünf Sterne entsprechen der Schulnote 1.
Schulnote 1Schulnote 2Schulnote 3Schulnote 4Schulnote 5Schulnote 6