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Let's Sing 2018

Entwickler: Voxler Games
Publisher: Ravenscourt

Genre: Casualgames
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 37,99 €

Systeme: PlayStation 4, Switch, Wii

Inhalt:
lets_sing_2018

Karaoke-Spiele sind ein echtes Phänomen. Jahr für Jahr schaffen sie es, etliche Hobbysänger – oder diejenigen die sich dafür halten - vor die Konsolen und an die Plastikmikrofone zu bringen und ihnen mit den neuesten Hits schiefe Töne zu entlocken.
Auch ich kann mich diesem nicht entziehen und habe mich deswegen sehr darüber gefreut, als Let's Sing 2018 bei mir zum Testen eintrudelte. Was für Songs mich erwarteten und was das Spiel von Ravenscourt für eventuelle Besonderheiten vorzuweisen hat, habe ich in diesem Test festgehalten.

Meinung:
Eines vorweg: Wer Let's Sing 2018 spielen möchte, sei es auf der Wii, PS4 oder der Switch, deren Version ebenfalls kürzlich erschienen ist, muss unbedingt mindestens ein Mikrofon besitzen. Andernfalls ist das Spielen nicht möglich. Glücklicherweise kann man aber bereits bestehende USB-Mikrofone nutzen oder einfach ein Bundle aus Spiel und zwei Mikrofonen kaufen.

Songauswahl
Wenn man die Grundvoraussetzung erfüllt hat, kann man sich ohne Umschweife ans Singen machen. Zur Auswahl stehen einem dabei ganze 35 Songs, die einen gelungenen Mix aus internationalen und deutschen aktuellen Hits und Klassikern darstellt. Unter anderem steht zum Beispiel „Imagine“ von John Lennon, Charlie Puth's „Attention“, „Du bist schön“ von Alligatoah oder „Wild & Free“ von Lena zur Auswahl. Im Gegensatz zu früheren Let's Sing-Ausgaben gibt es nun übrigens keine Möglichkeit mehr, die Songs in verschiedenen Schwierigkeitsgraden vorzutragen. Stattdessen hat jeder Song jetzt eine Sternwertung, die den Anspruch des jeweiligen Songs aufzeigt – wobei diese natürlich auch nur einen Hinweis gibt. Ich empfand zum Beispiel Songs mit nur einem Stern manchmal schwieriger als etwa den einen oder anderen Drei-Sterne-Song.

Hier einmal die Liste aller Songs (ohne Sternwertung):

- Lena - Wild & Free
- Clean Bandit ft. Sean Paul & Anne-Marie – Rockabye
- Andreas Gabalier – Hulapalu
- Alan Walker – Faded
- 257ers – Holz
- The Chainsmokers ft. Halsey – Closer
- Alligatoah - Du Bist Schön
- Coldplay - Hymn For The Weekend
- Sarah Connor - Wie Schön Du Bist
- Lukas Graham - 7 Years
- Tim Bendzko - Keine Maschine
- Jason Derulo ft. Maude – Trumpets
- Philipp Poisel - Eiserner Steg
- Charli XCX - Break The Rules
- Wir Sind Helden - Nur Ein Wort
- OneRepublic - Counting Stars
- Udo Lindenberg - Durch Die Schweren Zeiten
- Imagine Dragons – Demons
- Gnash ft. Olivia O'Brien - I Hate U, I Love U
- Macklemore & Ryan Lewis ft. Ray Dalton - Can't Hold Us
- LP - Lost On You
- Nico & Vinz - Am I Wrong
- Calvin Harris - My Way
- Echosmith - Cool Kids
- Charlie Puth – Attention
- Maroon 5 - One More Night
- Kaleo - Way Down We Go
- The Proclaimers - I'm Gonna Be (500 Miles)
- Kygo ft. Parson James - Stole The Show
- Dead Or Alive - You Spin Me Round (Like A Record)
- Lost Frequencies - Are You With Me
- Queen - We Are The Champions
- Dua Lipa - Be The One
- John Lennon – Imagine
- Gestört aber GeiL & Koby Funk ft. Wincent Weiss - Unter Meiner Haut

Bei den ganzen Songs sollte also wirklich für jeden etwas dabei sein. Und falls doch nicht, dann gibt es auf der PS4 (und auf der Switch wird es bald folgen) auch die Möglichkeit neue Song-Pakete per DLC dazuzukaufen. Einzelne Songs gibt es aber leider nicht.

Spielmodi
Vortragen kann man all diese Songs in verschiedenen Spielmodi. Der wohl meistgenutzte dürfte allerdings der Classic-Modus sein, in dem man die Songs eben ganz klassisch alleine oder gegen einen Freund (bzw. auf der PS4 gegen bis zu drei Freunde) nachsingt.
Wer lieber miteinander als gegeneinander singen möchte, kann dies im Featuring-Modus machen. Hier ist es übrigens auch möglich, falls man mal alleine die Lust auf ein Duett kommt, gemeinsam mit dem Original-Interpreten dessen Lied zu singen.
Im Mix Tape-Modus geht es hingegen wieder darum einen Sieger auszumachen. Dazu stehen verschiedene Playlists zur Verfügung, die stets aus mehreren Songs bestehen, von denen man wiederum zufällige Passagen darbieten muss. Im Prinzip ist dieser Modus ganz lustig, wenn da nicht ein paar Kritikpunkte wären. Zum einem kann man diesen Modus nicht einfach von Anfang an angehen, sondern muss die Playlists erst mühselig im Classic-Modus freischalten. Ebenso ärgerlich ist es, dass man quasi in den Song rein geworfen wird und nicht erst eine kurze Eingewöhnungsphase erhält, um zumindest zu erkennen, an welcher Stelle des Songs man überhaupt gerade ist. Zudem ist es bedauerlich, das innerhalb einer Playlist manchmal ein und derselbe Song öfters auftaucht. Es gäbe doch eigentlich genügend Songs, um dies zu verhindern. Im letzten richtigen Spielmodus, dem TV-Modus sind Textkenntnisse unumgänglich. Denn hier wird zwischendurch einfach das Bild gestört, so dass man den Text nicht mehr ablesen kann. Zu guter Letzt gäbe es noch den Jukebox-Modus. Jedoch kann man hier nicht selber singen, sondern die bereits durch den Classic-Modus freigeschalteten Musikvideos in voller Gänze und ohne irgendwelcher Einblendungen ansehen.
Wer gerne auch online gegen andere Sänger antreten würde, muss leider enttäuscht werden. Direkte Sing-Duelle gibt es nämlich leider nicht.

Gesangserkennung
Die Sprach- oder in diesem Fall besser Gesangserkennung ist eher rudimentär gehalten. Ob man nun den richtigen Text mitsingt oder einfach nur mit summt, erkennt das Spiel nicht. Das Einzige was zählt, ist die Tonlage – ist man da mit dem Song auf einigermaßen einer Stufe, erhält man Punkte. Natürlich ist es schade, dass man das Spiel auf diese Weise ganz einfach übertölpeln kann, andererseits stellt sich natürlich die Frage, warum man das machen sollte. Wenn man ein Karaoke-Spiel spielt, geht es ja vor allem darum Spaß durch Singen zu haben und nicht darum eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen, vor allem, weil diese ohnehin für nichts gut ist. Eine Rangliste gibt es nämlich zumindest auf der Switch nicht und so kann man höchsten im Level aufsteigen und sich dadurch neue Avatare freischalten, was aber vollkommen zu vernachlässigen ist.
Was wesentlich tragischer ist, ist die Tatsache, dass die Musikvideos mitunter etwas pixelig daherkommen. Warum das der Fall ist, kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, schließlich mussten hier doch nur die fertigen Musikvideos ins Spiel gebracht werden.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Auch wenn die Sprach- bzw. Gesangserkennung alles andere als optimal ist und es ab und zu kleinen Grafikprogrammen kommt, macht Let's Sing 2018 eine Menge Spaß. Gerade gemeinsam mit Freunden auf einer Party sorgt die abwechslungsreiche Trackliste, die für jeden Geschmack etwas parat hält, für garantiert gute Laune.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir für die nächste Switch-Version aber einen Vier-Spieler-Modus wünschen. Denn so schön es ist gegeneinander bzw. im Duett zu singen, noch mehr Spaß würde es sicherlich machen auch auf der Nintendo-Konsole zu viert in die Mikros trällern zu dürfen.

Let's Sing 2018 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.125 Grafik: 6.50
Sound: 8.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.125
  • 35 Songs…
  • … die für jeden Geschmack etwas bieten
  • Gute Tonlagenerkennung
  • Jukebox-Modus
  • Unterschiedliche Spielmodi
  • Gesangserkennung so gut wie nicht gegeben
  • Auf der Switch nur zu zweit spielbar
  • Kein Online-Modus
  • Keine Schwierigkeitsgrade wählbar

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Rezension vom: 17.12.2017
Kategorie: Casualgames
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