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Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer

Entwickler: Asobo Studio
Publisher: Microsoft Game Studios

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 29,99 €

Systeme: PC, Xbox One, Xbox One X

Inhalt:
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Nachdem wir euch bereits die Neuauflage von Disneyland Adventures vorgestellt haben (hier geht es zum Test) ist nun Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer an der Reihe. Denn auch dieses, ehemals zum Start von Kinect für die Xbox 360 erschienene Disney-Spiel, wurde von Microsoft für den Launch der Xbox One X nochmals gerelauncht.

Meinung:

Nun auch per Pad steuerbar
Genau wie bei Disneyland Adventures ist auch bei der Neuauflage von Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer die größte Neuerung die Möglichkeit, es ohne dem vorher aufgezwungen Kinect spielen zu können. Die neue Controller-Steuerung funktioniert dabei stets ausgezeichnet und ist auch mein persönlicher Favorit. Mehr Spaß macht aber tatsächlich das Spielen über Kinect. Im Gegensatz zur Controller-Steuerung, die doch sehr einfach gestrickt ist und sich immer wieder wiederholt, hat man über Kinect einfach mehr Möglichkeiten, wodurch das Spiel abwechslungsreicher erscheint. Da die Bewegungserkennung obendrein auch noch tadellos funktioniert, gibt es für Spieler, die sich gerne vor dem Fernseher bewegen, keinen Grund nicht per Kinect zu spielen – vorausgesetzt man hat es bzw. man hat es nicht irgendwo im Keller eingemottet.

Abgespecktes Disneyland Adventures
Und was kann nun mit der Neuen oder Kinect-Steuerung alles anstellen? Beinahe dasselbe, wie beim Original, denn spielerisch hat sich bis auf eine Sache nichts geändert. Somit ist Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer immer noch eine abgespecktere Version von Disneyland Adventures. Das Prinzip ist nämlich das Gleiche: Man läuft durch einen Disney-Themenpark, der in verschiedene, von Disney (Pixar)-Filmen inspirierte Welten eingeteilt ist und erledigt dort kleine Minispiele. Im Gegensatz zum riesigen Disneyland, ist der Park hier aber sehr überschaubar. Es gibt lediglich sechs kleine Areale, die alle von einem zentralen Punkt ausgehen. Wer Rush bereits auf der Xbox 360 gespielt hat, wird jetzt auch schon wissen, wo die besagte spielerische Neuerung steckt, schließlich bestand der Park da noch auf lediglich fünf Bereichen. Und tatsächlich ist diesmal neben den Arealen zu Cars, Die Unglaublichen, Oben, Ratatouille und Toy Story auch ein Bereich zu Findet Dori dabei. Doch warum blieb es lediglich bei dieser einen Neuerung? Es würden sich doch so viele Themenwelten anbieten. Wie wäre es zum Beispiel mit Merida, Vaiana oder Die Eiskönigin – um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. All das hätte sicherlich sehr viel Spaß gemacht und hätte den Inhalt deutlich erweitern können.

Geringer Umfang

Damit sind wir auch schon beim größten Kritikpunkt angekommen. Denn trotz des Neuen Findet Dori-Areals ist der Umfang des Spiels äußerst überschaubar. Alle Spielwelten bis auf Findet Dori, die nur zwei Level beinhaltet, verfügen über drei Level, was zusammengenommen also gerade einmal 17 Level macht. Mehr gibt es nicht. Anders als in Disneyland Adventures gibt es hier nämlich keine zusätzlichen Neben- oder Sammelaufgaben, geschweige denn Aufträge von irgendeiner Disney Pixar-Figur. Dementsprechend schnell hat man auch alles gesehen und das Einzige was einen dann noch motiviert, sind die Gold- oder gar Platin-Medaillen sowie die zusätzlichen Charaktere, die man in den Level einheimsen bzw. freischalten kann. Letztere erlauben es einem dann alternative Routen zu laufen, was zumindest ein klein wenig mehr Inhalt verspricht.

Schöne Disney Pixar-Welten

Jüngere Spieler, für die das Spiel schlussendlich auch gemacht ist, werden allerdings auch ohne zusätzlichen Inhalt immer wieder gerne in die Welten eintauchen. Denn während der Park selber wenig Sehenswertes aufzuweisen hat, sehen die Level in den Spielwelten dank optischer Überarbeitung sehr schön aus. Der typische Disney Pixar Look wird perfekt eingefangen und lässt Kinder regelrecht in die Welten von Ratatouille, Oben und Co. eintauchen.
Auch spielerisch dürften die Jüngeren ihre Freude haben. Auch wenn es sich, abgesehen von den Cars Welten, in denen man zum Film passend Rennen absolvieren muss, zumeist um klassische 3D Jump `n Run`-Kost handelt, die aber immer mal wieder mit kleinen Einlagen wie etwa schwimmen aufgelockert werden. Der Schwierigkeitsgrad hält sich dabei passend zur jüngeren Zielgruppe auch eher auf einem überschaubaren Niveau. Sollten die lieben Kleinen dennoch mal Probleme haben, kann ein Elternteil jederzeit problemlos ins Spiel ein und aussteigen.
Und dann wären da ja auch noch die Spielfiguren. Denn wenn man über Kinect spielt, scannt einen die Kamera am Anfang und erstellt daraus einen (Kinder)-Avatar, der wie eine Figur aus einem Pixar Film aussieht und tatsächlich auch eine gewisse Ähnlichkeit mit der gescannten Person hat. Ein schönes Gimmick, speziell für Kinder. Wenn man mit dem Pad spielt, muss man seinen Avatar hingegen selber zusammenbasteln.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Es ist schade, das mit Findet Dori nur eine neue Spielwelt integriert wurde, denn so bleibt der Umfang nach wie vor das große Problem bei Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer - gerade wenn man Disneyland Adventures zum Vergleich nimmt. Trotz alledem macht das Spiel sehr viel Spaß. Denn auch wenn es sehr wenige Level gibt, wurden diese dafür sehr liebevoll gestaltetet und dürften vor allem Kinder viel Freude bereiten. Auch die Kinect-Steuerung funktioniert sehr gut, auch wenn ich persönlich lieber mit dem Pad spiele. Da sind zwar die Möglichkeiten begrenzter, aber ich hampel halt nun Mal ungern vor dem Fernseher herum. Kinder werden mit Kinect aber sicher ihren Spaß haben und sich auch über ihren ganz persönlichen Avatar freuen, der dank Kinect-Scan erstellt wird.
Wer Disneyland Adventures bereits vollständig durchgespielt hat, für den ist Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer also genau das Richtige, um weiterhin in die schönen Disney-Welten einzutauchen.

Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots
















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.75 Grafik: 8.00
Sound: 7.50
Steuerung: 8.50
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.75
  • Schöne Level
  • Gute und einfache Pad-Steuerung
  • Gute Kinect-Steuerung
  • Für Kinder bestens geeignet
  • Eltern können jederzeit Einsteigen
  • Nur sechs Spielwelten
  • Keine Nebenaufgaben
  • Park nicht so schön gestaltet wie in Disneyland Adventures
  • Meist einfache 3D Jump'n'Run-Kost

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Rezension vom: 05.12.2017
Kategorie: Adventure
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