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Surf World Series

Entwickler: Vision Games Publishing
Publisher: Climax Studios

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 14,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
surf_world_series

Als Videospiel begeisterter Gelegenheits-Surfer hat man es nicht leicht. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten fristet der Sport, der einem so viel Spaß bereitet, in der Welt der Videospiele ein Nischendasein. Umso erfreulicher ist es, wenn doch mal wieder ein Surf-Spiel herauskommt. Genau dies ist dieser Tage geschehen, denn mit Surf World Series hat Vision Games kürzlich tatsächlich mal wieder ein solches Spiel für PC, PS4 und XBox One herausgebracht. Klar, dass ich mir dies nicht entgehen lassen konnte und mich direkt in die virtuellen Wellen gewagt habe. Welche Eindrücke ich dort gesammelt habe, erzähle ich euch in diesem Test.

Meinung:

Surf World Series ist keine Surf-Simulation, vielmehr handelt es sich hierbei um eine Art Tony Hawk auf dem Wasser, oder anders gesagt, es geht sehr arcadig zu. Auch wenn so viele Aspekte des Surfens keine Beachtung finden, empfehle ich trotzdem jedem als Allererstes die virtuelle Surfschule besuchen. Denn auch wenn es hier vor allem um Fun geht, ist die Steuerung gerade zu Anfang nicht ganz so einfach zu meistern. Doch hierfür gibt es ja eben das ausführliche Tutorial, das einem vom Lospaddeln über den Take-Off (Bezeichnung für den Vorgang auf dem Surfbrett von der liegenden in die stehende Position zu wechseln) und die Einfahrt in die Tube bis hin zum Befahren der Wellen und den ersten Tricks alles Wichtige anschaulich erklärt.

Timing ist alles
Was man im Tutorial schnell erkennt, ist dass vor allem das Timing wichtig ist. Das gilt gerade bei den Tricks. Wenn man es hier übertreibt, passiert es schnell, dass man kopfüber im Wasser landet. Um dies zu verhindern, muss man lernen, die Wellen zu lesen. Es gibt nämlich durchaus unterschiedliche Arten von Wellen, die nicht alle für spektakuläre Kombos geeignet sind.
Manchmal kann man einfach nicht mehr als einen einfachen Floater zeigen. Wenn man hingegen eine A-Frame, also eine perfekt geformte Welle, erwischt, kann man auch mal schwerere oder gar mehrere Tricks hintereinander zeigen. Für Ersteres benötigt man allerdings Geduld. Die schweren Tricks sind nämlich erst dann möglich, wenn sich die am unteren Bildschirm befindliche und in vier Segmente aufgeteilte Leiste gefüllt hat. Erst dann kann man durch das Drücken einer Dreier-Tastenkombination und der darauf folgenden Fahrt auf den Wellenkamm auch schwerere Tricks ausführen. Übertreiben sollte man es aber nie, ansonsten findet man sich auch hier schnell im sogenannten Wipeout wieder. Dass es bei all dem nicht gerade physikalisch korrekt zu geht, kann man durchaus verkraften. Hier steht eben klar der Spaß im Vordergrund. Dass allerdings gerade einmal 24 unterschiedliche Tricks möglich sind, ist schon sehr enttäuschend.

Berühmte Surflocations
Wenn man einmal alles erlernt hat, kann man sich daraufhin zum Beispiel in Wettbewerben versuchen. Hier geht es in unterschiedlichsten Varianten darum, die höchste Punktzahl zu erringen. Manchmal zählt nur der beste Sprung, manchmal aber auch der gesamte Run. Wenn man gut genug ist, schaltet man weitere Wettkämpfe frei, wodurch man ganz nebenbei auch die fünf Strände bereist, die alle berühmten Surflocations wie etwa Bell’s Beach in Australien oder Waimea Bay auf Hawaii nachempfunden sind. Zusätzlich schaltet man noch neue Boards und Klamotten frei, mit denen man seinen Surfer ankleiden kann. Komplett frei gestalten kann man diesen aber leider nicht: man kann lediglich aus sechs vorgefertigten Figuren wählen.

Urlaubsfeeling
Wer einfach nur drauf los surfen will, ist im freien Modus genau richtig. Hier kann man nach Lust und Laune an seiner Lieblingslocation wellenreiten. Wer möchte, kann dies sogar in der Nacht machen, denn die ist hier genauso auswählbar wie ein sonniger und regnerischer Tag oder die Abenddämmerung. Auswirkungen aufs Spielgeschehen haben die unterschiedlichen Lichtverhältnisse nicht, doch zumindest sorgen sie immer für eine andere Stimmung, wobei diese grundsätzlich sehr gut ist und durchaus Urlaubsfeeling vermittelt. Leider kann die Grafik insgesamt aber nicht wirklich überzeugen. Es ist zwar alles sehr stimmungsvoll, aber technisch gesehen ist Surf World Series nicht auf dem aktuellen Stand. Dies beinhaltet auch die Kamera, die ab und an den Surfer aus dem Bild verschwinden lässt.
In Sachen Sound gibt es nicht wirklich etwas zu beanstanden, nicht zuletzt, weil es abgesehen vom wirklich stimmigen Soundtrack nicht viel zu hören gibt.
Ebenso wenig zu hören gibt es im Multiplayer-Modus, was wiederum daran liegt, dass man kaum Mitspieler findet. Rein theoretisch könnte man hier mit bis zu 14 anderen Spielern über die Wellen surfen, mein Maximum lag aber nur bei Zweien. Dafür lief währenddessen aber alles reibungslos.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Auch wenn in Surf World Series Realismus nicht gerade großgeschrieben wird und die Grafik zwar stimmungsvoll, aber nicht Up-to-Date wirkt, macht es gerade als Hobby-Surfer Spaß sich auf das virtuelle Board zu stellen – und das nicht nur, weil es an Alternativen mangelt. Nein, wenn man die Steuerung einmal verinnerlicht hat, kommt wirklich so etwas wie Surf-Feeling auf. Da online kaum Mitspieler zu finden sind, fehlt dem Ganzen aber die Langzeitmotivation. Für ein paar Wellen hin und wieder ist das Spiel aber dennoch bestens geeignet, vor allem in Anbetracht des Preises von gerade mal 15 Euro.



Surf World Series - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.125 Grafik: 7.00
Sound: 7.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.125
  • Tolle Stimmung
  • Fünf bekannte Surflocations
  • Ausführliches Tutorial
  • Verschiedene Wellen
  • Es kostet nur rund 15 Euro
  • Grafik nicht Up-to-Date
  • Online nichts los
  • Spielfigur kann nicht komplett individualisiert werden
  • Nur 24 unterschiedliche Tricks

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Rezension vom: 26.09.2017
Kategorie: Sport
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