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Prey

Entwickler: Arkane Studios
Publisher: Bethesda Softworks

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 39,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:

prey_logo

Das Leben von Thomas Yu wird eines Tages komplett auf den Kopf gestellt, als er feststellt, dass alles, was er erlebt hat, eine Simulation war. Er befindet sich nicht auf der Erde, sondern auf der Raumstation Talos I. Auf dieser ist eine Alienspezies ausgebrochen, die Typhon genannt wird und euer Ziel ist es, das Schlimmste zu verhindern und gleichzeitig herauszufinden, was eure Vergangenheit ist, an die ihr kaum Erinnerungen habt.



Meinung:

Beute, damals und heute
Es war im Jahr 2006 als ein Ego-Shooter mit dem Namen Prey herauskam. Die Story erzählte von einer Alieninvasion und einem Helden wider Willen, der im Verlauf der Story große, persönliche Verluste hinnehmen musste. Am Ende wurde eine Fortsetzung angeteasert, die auch lange Zeit in Entwicklung war. Es gab sogar einige Screenshots von dem zu sehen, was einen erwarten würde, wenn Prey 2 endlich erscheinen würde.

Doch seit damals ist viel Zeit vergangen. Der damalige Entwickler Human Head Studios brach irgendwann die Entwicklung der Fortsetzung ab und die Rechte an der Marke wurden an Bethesda übertragen, die schließlich den Titel für ein Spiel verwendeten, das von den Arkane Studios, den Entwicklern der Dishonored-Reihe, gerade programmiert wurde. Gleichzeitig wurde auch klar gemacht, dass es keinerlei Verbindung zwischen dem neuen und dem alten Prey geben würde. Es war quasi ein Neustart für den Namen.

Eine Geschichte, die fesselt
Der Name Arkane Studios ist ein Garant für eine gelungene Story. Das ist auch in Prey der Fall. Von Beginn an wird man in den Sog der Erzählung gezogen. Man wird nicht loslassen können, sondern ist dazu verleitet, weiter zu machen, weiter zu suchen, denn was das Spiel einem quasi vorgibt, ist nur der Rahmen. Den Inhalt muss man sich selber zusammensuchen, was sich in diesem Fall auch lohnt. Man wird jeden Rechner und jedes Fitzelchen Informationen begierig untersuchen, um mehr über die Geschichte des Spiels zu erfahren. Wieso wurde Thomas Yu zu einem Versuchskaninchen für die Neuromods? Woher kommen die Typhons, die übrigens die Fähigkeit besitzen, sich in Objekte zu verwandeln? Diese Fragen werden auf diese Art und Weise geklärt. Doch es ist eben nicht nur das, was einen dazu verleitet, jeden Winkel des Spiels zu untersuchen. Es ist auch die Tatsache, dass sogar die Nebenfiguren eine Geschichte kriegen. Da gibt es einen Wissenschaftler, dessen Gedächtnis nachlässt oder man kann die sich entwickelnde Beziehung zwischen einem Paar nachlesen.

Freiheit, die ich spiele
Doch nicht nur die Story spricht für das Spiel. Auch das Gameplay sorgt dafür, dass man, wenn man Prey anfängt, es so schnell nicht mehr beenden wird. Der große Clou ist nämlich die spielerische Freiheit, wie man vorgehen will. So gibt es zu Beginn eine Tür, die man entweder hacken (die entsprechenden Skills natürlich vorausgesetzt) oder mit einer Türkarte, die man in der näheren Umgebung findet, öffnen kann. Dieselbe Freiheit hat man ebenfalls beim Umgang mit Feinden. Man kann entweder direkt und brutal vorgehen oder aber man versucht einen indirekten Weg, indem man abwartet, sich versteckt und dann aus dem Nichts zuschlägt und mitsamt der Umgebung einen Teil der Feinde auslöscht.

Neuromods spielen dabei eine wichtige Rolle in dem Spiel. Nur mit diesen ist es möglich, seine Fähigkeiten aufzuleveln und neue zu wählen. Dabei kann man sich spezialisieren. Zum Beispiel als wahres Frontschwein, das sich mitten ins Getümmel stürzt oder als Hacker, der mit seinen Skills in der Lage ist, Hindernisse zu umgehen oder zu manipulieren.

Stirb, erneut!
Was man nicht machen sollte, ist sich als Generalist zu probieren, denn ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen hat keine Chance, langfristig zu überleben. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist nämlich schwer, sogar auf Normal. Das ist auch vielleicht das größte Manko in diesem ansonsten so gut gelungenen Game: Dass die Gegner einem selbst auf dem Standard-Niveau ordentlich einheizen!

Gleichwohl gibt es auch eine gewisse Diskrepanz in Sachen Design. Während die Station und die Wissenschaftler wundervoll und abwechslungsreich gestaltet sind, sieht das bei den Gegnern anders aus. Es gibt keine große Vielfalt an Typhons, die alle irgendwie wie tentakelköpfige Tintenkleckse aussehen.

Immerhin ist dafür die Musik großartig geworden. Der Soundtrack gehört mit zu den besten, die man sich aktuell in Sachen Videospieletracks geben kann.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Prey ist ein guter Shooter. Das Spiel beeindruckt durch die Story und die Erzählweise. Ebenso gefällt auch die unglaubliche Freiheit, zu spielen, wie man will. Leider ist der Schwierigkeitsgrad enorm und die Gegnervielfalt lässt zu wünschen übrig.



Prey - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.4375 Grafik: 8.25
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.00
Wertung: 8.4375
  • Geniale Story
  • Vielfältiges Gameplay
  • Teils absurd hoher Schwierigkeitsgrad
  • Mangelnde Gegnervielfalt

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Rezension vom: 20.06.2017
Kategorie: Action
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