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The Inner World

Entwickler: Fizbin
Publisher: Headup Games

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 14,99 €

Systeme: PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
Inner_World_Logo

Vier Jahre ist es nun her, als The Inner World für den PC erschienen ist. Eine lange Zeit, in der wohl nur noch die wenigsten dran glaubten, das Spiel auch irgendwann auf den Konsolen spielen zu können. Doch genau das ist nun doch noch eingetreten. Der Grund dafür ist einfach: schon bald erscheint der Nachfolger, und zwar auch für die Konsolen.
Damit Konsoleros auch Bescheid wissen, worum es darin geht, wurde nun also doch noch der erste Teil des Point-and-Klick-Adventures für PS4 und Xbox One veröffentlicht.

Meinung:


Die größte Veränderung im Vergleich zur PC-Version betrifft natürlich die Steuerung. Schließlich musste die an den Controller angepasst werden. Dies ist den Leuten des in Ludwigsburg ansässigen Entwickler Fizbin auch ganz ordentlich gelungen. Entschieden haben sie sich dabei für eine Variante, bei der man den Helden mit dem linken Stick durch Asposien steuert, während man mit den beiden Schultertasten die für Point-and-Klick-Adventures obligatorischen Hotspots durchgeht und verschieden Aktionen mit den vier Buttons ausführt. Natürlich ist das mit ein bisschen mehr geklicke als auf dem PC verbunden. Dennoch funktioniert es ganz gut und geht einem schon bald schnell von der Hand.

Ungemach im Planeteninneren
Ansonsten ist die Konsolen-Version mit der des PCs vollkommen identisch. Wie auf dem PC spielt The Inner World somit auch auf PS4 und Xbox One in Asposien, einer Welt, die sich in der Innenseite eines Planeten befindet. Damit deren Bewohner dort überhaupt überleben können, sind drei Windbrunnen unabdingbar. Diese drei Windbrunnen, die jeweils von einem Windmönch betreut werden, versorgen die Einwohner von Asposien nämlich mit frischer Luft. Doch aus irgendeinem Grund versagen zwei davon plötzlich und nur noch der Windbrunnen des Windmönchs Conroy funktioniert. Als ob das noch nicht katastrophal genug wäre, suchen die Windgötter die Einwohner Asposiens heim und verwandeln diese in Stein.
Was mit den Windbrunnen los ist und warum die Windgötter plötzlich angreifen, weiß niemand so recht - doch irgendjemand muss es herausfinden. Dieser irgendjemand ist Robert. Allerdings tut er dies nicht freiwillig. Denn eigentlich lebt Robert, den wir fortan steuern werden, als Conroy's Ziehsohn in dessen Palast. Doch als etwas tollpatschiger Zeitgenosse schafft er es irgendwie, das die Taube Hack einen wertvollen Anhänger von Conroy klaut und beim Versuch diese zu fangen, glatt in einen Müllschacht fällt. Als er an dessen Ende auf der Straße ankommt, zeigt sich ihm schließlich eine ganz andere Seite Asposiens, in der wohl anscheint nicht jeder so begeistert von Conroy ist. Doch das stört unseren Helden zunächst herzlich wenig. Denn der verliebt sich schon bald in die schöne Rebellin Laura, mit der er nun fortan, mehr oder weniger freiwillig, herauszufinden versucht, was es mit den Geschehnissen auf sich hat.

Jede Menge Charme und Herzblut
Wer die PC-Version kennt, weiß, dass die Antwort auf diese Frage alles andere als eine Überraschung ist. Doch das ist im Fall von The Inner World gar nicht so tragisch. Denn was es an überraschenden Storywendungen missen lässt, macht es mit einer Menge Charme wieder wett. Schon allein Robert ist es wert, das Spiel zu spielen. Der "Held" ist nämlich so herrlich naiv, dass man ihn einfach sofort in sein Herz schließen muss. Und gemeinsam mit Laura bildet er ein Pärchen, das sich gar nicht perfekter ergänzen könnte. Doch auch die Spielwelt ist einfach wunderbar. Nicht nur das sie voller skurriler Charaktere ist. An jeder Ecke sieht man auch nette Details, an denen man sofort merkt, mit wie viel Herzblut die Macher die Welt erschaffen haben. Allerdings ist nicht die gesamte Spielwelt so wunderbar. Manchmal erkennt man nämlich tatsächlich auch ein paar Charaktere oder Ecken, die nicht so detailliert ausschauen oder schön animiert sind. Allerdings sind solche Fälle wirklich nur selten, weshalb sie kaum negativ auffallen.

Gut funktionierende Rätsel
Doch nicht nur die Charaktere und die Welt sorgen dafür, das The Inner World ein wunderbares Spiel ist, auch das Gameplay trägt sein übriges dazu bei. Die zahlreichen genretypischen Rätsel, die man im Laufe der fünf Kapitel (die insgesamt etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch nehmen) lösen muss, sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und in die Welt integriert. Zu Anfang fehlt es allerdings noch an einer echten Herausforderung. Doch das ändert sich schon bald, denn der Schwierigkeitsgrad zieht konstant an. Unfair oder gar frustrierend werden die Rätsel aber nie. Mit ein wenig (oder auch mal ein bisschen mehr) Hirnschmalz lässt sich selbst das scheinbar schwierigste Rätsel lösen. Und wenn man tatsächlich mal nicht weiter weiß, hilft einem das Spiel per Knopfdruck mit ein paar Tipps auf die Sprünge.
Auch hier funktioniert die Controller-Steuerung übrigens hervorragend. Das mag aber auch an der Art der Rätsel liegen, denn meistens geht es "nur" darum, irgendwelche Gegenstände miteinander zu kombinieren, was mit dem Controller natürlich genauso gut funktioniert wie auf dem PC mit Maus und Tastatur.

Etwas lieblos
Bleibt am Ende noch der Sound. Hier präsentiert sich das Spiel etwas zwiegespalten. Das der Soundtrack eher ruhig und im Hintergrund bleibt, ist dabei vollkommen okay. Das die deutsche Synchronisation etwas lieblos wirkt, hingegen nicht. Allerdings betrifft dies nicht die gesamte Synchro. Unser Held hört sich zum Beispiel sehr gut an, während bei anderen aber eben irgendwie das gewisse Etwas fehlt. Das ist sehr schade, da so doch etwas Charme verloren geht.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Ehrlich gesagt war ich etwas skeptisch, als ich das erste Mal gelesen habe, das The Inner World für die Konsolen erscheinen soll. Für mich gehört Roberts erstes Abenteuer nämlich zu den besten deutschen Point-and-Klick-Adventures der letzten Jahre, und da wäre es doch sehr schade, wenn Konsoleros durch eine schlechte Controller-Steuerung der ganze Spaß vermiest werden würde. Doch wie sich zeigte, war die Skepsis vollkommen unangebracht. Fizbin hat es geschafft, die Steuerung nahezu perfekt auf den Controller anzupassen. Somit können auch Konsoleros nun endlich Roberts erstes Abenteuer in vollen Zügen genießen – und das Beste: Schon bald erscheint mit Der letzte Windmönch der zweite Teil!

The Inner World - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots










Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.75 Grafik: 7.50
Sound: 7.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.50
Wertung: 7.75
  • Sehr gute Controller-Steuerung
  • Hübsches Design
  • Robert muss man sofort in sein Herz schließen
  • Robert und Laura bilden ein perfektes Paar
  • Rätsel werden immer schwerer
  • Story vorhersehbar
  • Leider relativ kurz
  • An manchen Ecken mangelt es an Details
  • Lieblos wirkende Synchro
  • Rätsel wiederholen sich

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Rezension vom: 04.04.2017
Kategorie: Adventure
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