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Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs

Entwickler: Square Enix
Publisher: Nintendo

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 34,99 €

Systeme: Android

Inhalt:

Dragon_Quest_VIII_3DS_logo

Das Leben von König Trode ist wahrlich nicht schön. Er und seine Tochter wurden von Dhoulmagus verwandelt und seitdem jagen sie ihm hinterher, in der Hoffnung, den Fluch zu brechen. Ihnen zur Seite steht der Held, der als einziger aus ihrem Hofstaat nicht verwandelt wurde. Das ist der Beginn einer aufregenden Reise.



Meinung:

Weißt du noch, damals?
Damals, im Jahr 2006, war das JRPG-Genre vor allem durch Final Fantasy vertreten. Die Reihe erfreute sich hierzulande seit VII großer Beliebtheit und hatte zu dem Zeitpunkt bereits schon vier Vertreter der Hauptserie erfolgreich auf den Markt gebracht. Dabei kam es drei Jahre zuvor zu einem Zusammenschluss von Squaresoft mit einem anderen erfolgreichen JRPG-Entwickler, nämlich Enix.

Dabei war, zumindest in Japan, Enix zuvor ein großer Konkurrent von Square, und zwar nicht zuletzt dank der Dragon Quest-Reihe. Deren hervorstechendstes Merkmal war, dass die Designs der Charaktere und Monster von dem bekannten Mangaka Akira Toriyama stammten, der vor allem durch seine Dragon Ball-Reihe großen, internationalen Ruhm erhielt. Allerdings fanden diese Spiele nie den Weg nach Europa, was eine große Schande war.

Ein Pflichtkauf, damals und heute?
Deshalb war dann im Jahr 2006 die Freude umso größer, als Dragon Quest VIII endlich auch hierzulande erschien. Wer damals eine PS2 besaß, für den war das Spiel ein Pflichtkauf. Übrigens hat mein Kollege Kai Wommelsdorf den Titel damals für Splashgames besprochen.

Spulen wir vor ins Jahr 2017. Bereits im letzten Jahr hat Square Enix ein Remake von Dragon Quest VII für den 3DS herausgebracht und die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, dass auch Teil VIII für Nintendos Handheld herauskommen würde. Das ist dann letzten Endes endlich vor ein paar Wochen geschehen.

Was gibt es Neues?
Als jemand, der bereits damals die Urfassung spielte, war die Neugierde groß, was sich im Vergleich geändert hat. Die Antwort: Einiges, denn auch wenn das grundliegende Gameplay unangetastet geblieben ist, wurde an diversen Stellen und Ecken geschraubt und poliert. Das Ergebnis ist in vielen Bereichen besser als die ursprüngliche Version, reicht allerdings unterm Strich nicht ganz an diese heran.

Was genau hat sich denn geändert? Die vielleicht wichtigste Neuerung ist die Tatsache, dass man jetzt überall und jederzeit speichern kann, was natürlich eine gewisse Erleichterung darstellt, da damals der Weg zwischen den Speicherpunkten doch etwas lang war. Eine weitere Veränderung stellt die Tatsache dar, dass man Erfahrungspunkte nicht mehr sofort verteilen muss, sondern sie ansammeln und dann später verteilen kann.

Neue Partymitglieder braucht das Land!
Hingegen unverändert ist das Kampfsystem. Noch immer ist dies rundenbasiert und man kann, in guter alter JRPG-Manier, eine Aktion unter vielen auswählen, um den Gegner zu besiegen. Auch die Story ist unverändert geblieben und zwar unverändert humorvoll, was vor allem an den Charakteren liegt. Klar, der stumme, namenlose Held ist ein Tropus, der sich in der Welt der Rollenspiele inzwischen deutlich überholt hat. Daher sind es auch die anderen Figuren, die die Story tragen, wie König Trode und der ehemalige Bandit Yangus, die gleichzeitig beide durch ihre jeweilige Persönlichkeit und Darstellung immer wieder der Belustigung dienen.

Gleichzeitig gibt es auch bezüglich der Story einige Veränderungen. Diese sind jetzt nicht inhaltlicher Natur, als vielmehr bezüglich der Figuren, mit denen man interagieren kann und die der Truppe beitreten, denn mit Red und Morrie, zwei ehemaligen NPCs, hat man zwei neue Gruppenmitglieder.

Bitte recht freundlich!
Was gibt es sonst noch, was sich im Vergleich zur ursprünglichen Version geändert hat? Da fällt einem vor allem der Fotomodus ein. Ja, richtig gelesen. Dieses Feature, das bereits auf den großen Plattformen existent ist, wurde auch für den Handheld verwendet. Hier ist es des Weiteren auch noch ein Bestandteil einer langen Sidequest, die man von Anfang bis Ende durchziehen kann und in deren Verlauf man gleichzeitig eben Bilder machen muss.

Unverändert geblieben ist die Tatsache, dass das Spiel sehr grindlastig ist. Man ist das heutzutage kaum noch gewohnt, aber dieses Element der JRPGs ist auch beim Remake vorhanden. Heutzutage ist es einfach nur nervig, dass man oft stundenlang kämpfen muss, ehe man auf einem Level ist, mit dem man einem nervigen Boss überhaupt ansatzweise gefährlich werden kann.

Ist das noch 3DS?
Auch die Grafik ist enttäuschend. Die wunderschön anzusehende Spielwelt der PS2-Fassung ist auf dem 3DS so nicht vorhanden. Vor allem die Texturen wirken simpler, als noch auf der Sonykonsole, von der teils merkwürdigen Kolorierung mal ganz zu schweigen. Es kann nicht an mangelnder Hardwarepower liegen, denn der Vorgänger sieht bei weitem besser aus.

Immerhin: Der Soundtrack des Spiels ist gewohnt gut. Wer die Dragon Quest-Reihe kennt, der kann sich auf viele bekannte Melodien freuen, aber auch auf wunderbare neue Lieder.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Im Vergleich zur ursprünglichen Version ist Dragon Quest VIII für den 3DS deutlich verändert worden. Neue Funktionen und neue Charaktere sorgen dafür, dass das Spiel gefällt, allerdings ist es immer noch sehr grindlinglastig und die grafische Anpassung an den Handheld enttäuschend. Trotzdemist es ein gutes JRPG, das man sich für diese portable Konsole holen sollte.



Dragon Quest VIII: Die Reise des verwunschenen Königs - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.3125 Grafik: 7.50
Sound: 9.00
Steuerung: 8.50
Gameplay: 8.25
Wertung: 8.3125
  • Ein Klassiker, neu aufgelegt auf dem 3DS
  • Witzig
  • Viele Neuerungen
  • Sehr grindlastig
  • Grafik enttäuscht

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Rezension vom: 06.03.2017
Kategorie: Rollenspiele
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