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Superdimension Neptune VS Sega Hard Girls

Entwickler: Compile Heart
Publisher: Idea Factory International

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 39,99 €

Systeme: PlayStation Vita

Inhalt:

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Die Welt in der IF lebt, ist eine verwüstete und nahezu leblose. Umso überraschter ist sie, als sie eines Tages ein anderes Mädchen findet. Sie rettet diese aus einem aussichtslosen Kampf und stellt fest, dass diese Hatsune Sega heißt und ihr Gedächtnis verloren hat. Schon bald ist klar, dass die beiden gemeinsam arbeiten müssen, um die Zeit zu retten.



Meinung:

 

 

In Sachen Hauptfigur eine Abwechslung
Die Hyperdimension Neptunia-Reihe ist eine der wenigen J-RPGs, die der Vita treu bleiben. Es gibt inzwischen um die acht Spiele, die alle für Sonys Handheld herausgekommen ist. Und sie alle drehen sich um die Abenteuer von Neptunia. Das heißt, nicht alle. Denn in Superdimension Neptune ist nicht die quirlige Göttin die zentrale Figur, sondern die ewige Nebenfigur IF, die auch gerne Iffy genannt wird.

Und das erweist sich als willkommene Abwechslung. Denn auch wenn Neptunia in der einen oder anderen Form mit im Spiel involviert ist, steht doch die sarkastische IF im Mittelpunkt des Geschehens. Und so ist es vor allem ihre Zusammenarbeit mit Hatsune Sega, die die Atmosphäre des Spiels bestimmt. Das Game ist wesentlich ernster als die anderen Teile. Was durchaus nicht verkehrt ist.

Das beste Neptune-Game aller Zeiten
Wer sich übrigens fragt, wer die titelgebenden Sega Hard Girls sind? Es handelt sich hierbei um Figuren, die in Japan eine eigenes Medienfranchise haben, komplett mit Animes und Videospielen. Es handelt sich dabei um Avatare aller Sega-Geräte, die im Laufe der Jahre herausgekommen sind. Super Neptune ist ihr West-Debüt.

Und was für ein Debüt es ist. Denn man hat es hier, ungelogen, mit dem besten Neptune-Game aller Zeiten zu tun. Und ja, das ist doch eine ziemliche Aussage.

Dinge werden anders gemacht
Das Spiel macht dabei vieles anders, als die vorherigen Spiele. Das merkt man auch unter anderem an dem Quest-System. So ist es nicht mehr möglich, mehrere Quests auf einmal anzunehmen. Sondern man kann immer nur eine auf einmal akzeptieren. Zu Beginn mag dies etwas merkwürdig wirken und auch nervig, da man stets zwischen der Welt, wo die Quest stattfindet und der Bücherei, wo man diese Missionen erhält hin- und herpendelt. Doch dann wird eine Art Timer eingeführt, der sich mit jeder erfüllten Quest um einen verringert. Auf einmal hat man die Zeit im Nacken und muss sich entscheiden, welche Mission man jetzt erledigen will und welche nicht. Denn eine Quest, die man in diesem Zeitlimit nicht akzeptiert, verschwindet für immer.

Und so reist man also von Zeit zu Zeit, von Welt zu Welt. Jede dieser vier steht dabei für eine bestimmte Epoche der Videospielgeschichte. Man hat die Zeit des Master Systems, des Game Gears, des Saturns und des Dreamcast. Jeweils mit einer Entsprechung aus der Neptunia-Reihe und der Sega Hard Girl-Serie.

Zu viele Ähnlichkeiten
Allerdings muss man anmerken, dass die Welten und die Level in jeder Zeit ähnlich aufgebaut sind. Das wirkt auf Dauer langweilig und so, als ob die Entwickler sich nicht wirklich Gedanken gemacht haben, wie man deutlichere Unterschiede einbauen kann.

Doch dafür ist das Kampfsystem gelungen. Anstatt des Drei-Tasten-Systems benutzt man jetzt nur noch einen Angriffsknopf. Außerdem kann sich jede Figur im Kampf verwandeln, ähnlich wie CPUs der Neptunia-Reihe. Durch jeden Angriff füllt sich eine Leiste, die man am rechten Rand sind. Und wenn diese voll ist, ist eure Runde vorbei. Ebenso füllt ihr auch eine sogenannte Fever-Leiste. Wenn diese voll ist, könnt ihr sie auslösen. Und erhaltet dadurch einen speziellen Kristall, der, wenn ihr den einsammelt, euch einen verstärkten Angriff verleiht. Doch das ist vorbei, wenn eure Zeile leer ist oder der Kampf vorbei ist.

Wenn die Schwierigkeit explodiert
Übrigens ist dies nicht das erste Mal, dass ihr es mit Kristallen zu tun habt. Immer wieder tauchen pro Kampf einige solcher auf, die euch zum Beispiel Leben oder Magiepunkte zurückgeben. Allerdings kann man auf diese gut verzichten.

Überwiegend sind die Kämpfe einfach. Doch es gibt dann wiederholt Stages oder Auseinandersetzungen, in denen die Schwierigkeit auf einmal dramatisch ansteigt. Man ist nicht vorbereit und muss quasi improvisieren. Manchmal schafft man es auch, diese Auseinandersetzungen zu überstehen. Doch dann gibt es auch mehr als genug Augenblicke, in denen man scheitert, weil die Gegner einfach nur zu stark sind.

Action, Action, Action!
Die Stages im Spiel sind noch mehr als sonst auf Action und Bewegung ausgelegt. IF ist sehr beweglich und kann krabbeln oder sich an Seilen entlanghangeln. Allerdings ist hier die Kamerasteuerung bescheiden. Oft genug meint man sich an der richtigen Position zu finden, nur um dann am Ende nochmal die Steuerung nachjustieren zu müssen. Was auf die Dauer einfach nur nervig ist.

Grafik und Sound sind Neptunia-typisch ordentlich. Interessant sind die unterschiedlichen Characterdesigns.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Mit Superdimension Neptune vs. Sega Hard Girls erscheint das bis dato beste Neptunia-Spiel überhaupt für die PS Vita. Die Story profitiert davon, dass die Hauptfigur dieses Mal IF ist. Das Quest-System ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig, macht jedoch später mehr Sinn und sorgt so für Spannung. Allerdings sind die Welten und die Level ähnlich aufgebaut und der Schwierigkeitsgrad hat immer wieder Phasen, in denen er gehörig ansteigt.



Superdimension Neptune VS Sega Hard Girls - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8 Grafik: 8.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.00
Wertung: 8
  • IF steht im Mittelpunkt des Spiels
  • Gelungene Questsystem
  • Viel zu machen
  • Schwierigkeit steigt manchmal plötzlich an
  • Zu ähnlich aufgebaute Welten und Level

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Rezension vom: 04.11.2016
Kategorie: Rollenspiele
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